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fielen in ihrem Rcalwerthe, oder in der Quantität von Arbeit, dieman dafür kaufen konnte; doch sank das Silber mehr als das Gold.Obgleich sowohl die Gold - als die Silbergruben Amerikas alle an-deren bis dahin bekannten an Fruchtbarkeit übertrafen, so scheint dochdie Fruchtbarkeit der Silbergruben verhältnißmäßi'g noch größer gewe-sen zu sein, als die der Goldgruben.

Die großen jährlich von Europa nach Indien gebrachten Silber-quantitäten haben in einigen englischen Niederlassungen den Werthdieses Metalles gegen den des Goldes stufenweise erniedrigt. Inder Münze von Calcutta nimmt man eine Unze feinen Goldes fürfünfzehn Unzen seinen Silbers werth an, ganz wie in Europa . Viel-leicht wird es in der Münze nach dem Werthe, den es auf dem ben-galischen Markte hat, zu hoch angeschlagen. In China ist das Ver-hältniß des Goldes zum Silber noch Eins zu Zehn, oder Eins zuZwölf. In Japan soll eö wie Eins zu Acht sein.

Das Verhältniß zwischcii den Quantitäten des Goldes und desSilbers, die jährlich in Europa eingeführt werden, ist nach MeggensBerechnung beinahe wie Eins zu Zwciunbzwanzig, d. h. für eineUnze Gold werden etwas mehr als zweiundzwanzig Unzen Silberseingeführt^). Die große Quantität Silber, die alle Jahre nachOstindien geschickt wird, bringt, wie er glaubt, diejenigen Quantitä-tcn dieser Metalle, die in Europa zurückbleiben, auf das Verhältnisvon Eins zu Vierzehn oder Fünfzehn, als auf ihr Wcrthvcrhältinß,herab. Das Verhältniß ihrer Werthe muß, so scheint er zu gla>>"bcn, nothwendig dasselbe sein, als das ihrer Quantitäten, und würdedaher wie Eins zu Zwanzig stehen, weitn jene größere Silbcraus^fuhr nicht Statt fände.

Allein das gewöhnliche Verhältniß zwischen den Werthen zwei"'Waaren ist nicht nothwendig dasselbe, als das zwischen den Quan-titäten derselben, die in der Regel auf dem Markte fiiid^'). D"Preis eines Ochsen, zu zehn Guinccn gerechnet, ist etwa sechzig'"^so groß, als der Preis eines Lammes, wenn man diesen zu 3annimmt. Es wäre aber albern, daraus zu schließen, daß in derRegel sechzig Lämmer für einen Ochsen auf dem Markte wären, undeben so albern würde es sein, zu schließen, daß, weil für eine UnzeGold gemeiniglich vierzehn oder fünfzehn Unze» Silber zu hubeu