26
keit mit jenem Theil des umlaufenden Kapitals, der im Gelde besteht,daß so, wie jede Erspamiß in den Ausgaben für Herstellung undErhaltung jener Maschinen, die die Produktivkräfte der Arbeit nichtvermindert, eine Vergrößerung in dem reinen Einkommen der Gesell-schaft ist, eben so auch jede Erspamiß in den Ausgaben für Ansamm-lung und Erhaltung jenes Theils dcö umlaufenden Kapitals, derim Gelde besteht, eine Vergrößerung von ganz derselben Art ist.
Es ist deutlich genug, und ist zum Theil auch schon auseinander-gesetzt worden, in welcher Weise jede Erspamiß in den Ausgabenfür Erhaltung des stehenden Kapitals eine Vergrößerung dcö reinenEinkommens der Gesellschaft ist. Das ganze Kapital eines Gcwerbs-untcrnchmcrö zerfällt nothwendig in sein stehendes und scirl umlau-fendes. Bleibt sein ganzes Kapital das nämliche, so muß noth-wendig der eine Theil um so größer werden, als der andere kleinerwird. Das umlaufende Kapital verschafft die Materialien und denArbeitslohn, und bringt das Gewerbe in Gang. Daher muß jedeErspamiß in den Ausgaben für den Unterhalt des stehenden Kapitals,wenn sie die Produktivkräfte der Arbeit nicht vermindert, den Fonds,der das Gewerbe in Gang bringt, und folglich auch das Jahrcs-produkt des Bodens und der Arbeit, das wirkliche Einkommen einerjeden Gesellschaft, vergrößern.
Die Substitution des Papieres an die Stelle des Gold- undSilbcrgcldcö ersetzt ein sehr kostspieliges Vcrkehrswcrkzcug durch "Nweit weniger kostbares und manchmal eben so passendes. Der Um-lauf wird durch ein neues Rad bewirkt, dessen Herstellung und dessenUnterhalt weniger kostet als bei dem alten der Fall war. Es istaber durchaus nicht so klar und fordert daher eine weitere Erklärung,in welcher Weise diese Operation zu Stande kommt, und in wel-cher Weise sie dahin führt, entweder das rohe oder das reine Ein-kommen der Gesellschaft zu vergrößern.
Es giebt verschiedene Arten von Papiergeld; doch sind dieumlaufenden Noten der Banken und Banker die bekannteste Art des-selben, die sich auch für den Zweck am Besten zu eignen scheint.
Wenn die Leute in einem Lande soviel Glauben an das Ver-mögen, die Rechtschaffenheit und die Klugheit eines einzelnen Bankershaben, um darauf zu vertrauen, daß er stets bereit sein werde, aus