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cinigcrmaaßcn ruhigen und friedlichen Zeiten bei fast allen Nationender Fall gewesen ist, selbst bei denen, die sich nicht gerade der klügstenund sparsamsten Regierungen zu erfreuen hatten. Freilich muß man,um sich hierüber ein richtiges Urtheil zu verschaffen, den Zustand desLandes in ziemlich weit von einander entlegenen Perioden betrachten.Der Fortschritt geschieht oft so allmalig, daß nicht nur die Ver-besserung in zu nahe an einander liegenden Perioden nicht zu bemer-ken ist, sondern auch dadurch, daß manche Gcwcrbszwcige odermanche Gegenden des Landes in Verfall gerathen, (was wohlmanchmal trotz dem vorkommt, daß daS Land den allgemeinstenWohlstand auszuweisen hat), die Vermuthung entsteht, daß derReichthum und die Gcwcrbthätigkeit des Ganzen im Abnehmen sei.
DaS jährliche Produkt vom Boden und von der Arbeit Eng-lands z. B. ist jetzt gewiß weit großer, als es vor etwas mehr alseinem Jahrhundert, zur Zeit der Restauration Karl's des Zweiten,war. Obgleich, wie ich glaube, jetzt wenig Menschen hieran zwei-feln, so vergingen doch in dieser Zeit selten fünf Jahre, ohne daß einBuch oder Pamphlet erschien, das geschickt genug geschrieben war,um sich beim Publikum Eingang zu verschaffen, und das sich zu zei-gen bemühte, daß der Reichthum der Nation im Abnehmen, daöLand entvölkert, der Ackerbau vernachlässigt, die Manufakturen inVerfall seien und der Handel darniederliege. Auch waren dieseSchriften nicht immer Pamphlete, elende Ausgeburten der Falschheitund Käuflichkeit; manche derselben waren vielmehr von ehrlichenund einsichtsvollen Leuten geschrieben, die nur auSsprachen, waS sieglaubten, und es aus keinem anderen Grunde aussprachcn, als weilsie es glaubten.
Das jährliche Boden- und Arbeitsprodukt Englands war hin-wiederum gewiß zur Zeit der Restauration weit größer, als es, wiesich annehmen läßt, etwa hundert Jahre früher, beim Regierungs-antritt Elisabeth'ö, gewesen war. Und auch damals war das Land,Wie man allen Grund zu glauben hat, in der Kultur weit mehr vor-geschritten, als ein Jahrhundert früher, gegen den Schluß der Bürger-kriege zwischen den Häusern Uork und Laneastcr. Selbst aber damalswar es wahrscheinlich in einer besseren Lage, als es bei der norman-