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sich nothwendig der Zins oder der Preis, welcher für die Benutzungjener Fonds bezahlt wird, und zwar nicht blos um jener allgemeinenUrsachen willen, die den Marktpreis der Dinge gewöhnlich dann klei-ner werden lassen, wenn ihre Quantität größer wird, sondern auchaus anderen Ursachen, welche diesem besonderen Falle eigenthümlichsind. So wie die Kapitalien in einem Lande zunehmen, müssen dieGcwinnstc, die durch ihre Anwendung zu machen sind, nothwendigkleiner werden; es wird immer schwerer und schwerer, in dem Landeeine gewinnbringende Art zu finden, wie man ein neues Kapital anlegensoll. Daraus entspringt dann eine Concurrcnz zwischen verschiedenenKapitalien, und der Eigenthümer deö einen sucht sich derjenigen Anwen-dung zu bemächtigen, die ein Anderer schon in Besitz genommen hat. Inden meisten Fällen kann er nur dann daraufrcchncn, den Anderen zu ver-drängen, wenn er billigere Bedingungen stellt; er muß nicht nur DaS,womit er handelt, etwas wohlfeiler verkaufen, sondern muß es auch ,manchmal, um verkaufen zu können, etwas theurer einkaufen. DieNachfrage nach produktiver Arbeit wird durch die Zunahme der zuihrem Unterhalt bestimmten Fonds mit jedem Tage größer ^). DieArbeiter finden leicht Beschäftigung, aber den Eignern der Kapitalienwird es schwer, Arbeiter zu finden, die sie beschäftigen möchten.Ihre Concurrcnz treibt den Arbeitslohn in die Höhe, und bringt diejKapitalgewinnste herunter. Werden aber so die Gcwinnstc, die aus derNutzung eines Kapitals zu ziehen sind, gleichsam an beiden Enden ver-kleinert, so muß nothwendig zugleich der Preis, der für die Nutzungdesselben gezahlt werden kann, d. h. der Zinsfuß, heruntergehen-Locke, Law und Montesquieu , so wie viele andere Schriftstel-ler , scheinen sich gedacht zu haben, daß die durch die Entdeckungdes spanischen Wcstindicnö vermehrte Menge Goldcö und Silbersdie wahre Ursache des niedrigeren Zinsfußes in den meisten TheilenEuropa's sei. Da diese Metalle, sagten sie, selbst an Werth ver-loren haben, mußte auch die Nutzung irgend eines Theils derselbenund folglich der Preis, der dafür gezahlt werden konnte, wenig^werth werden. Diese Meinung, die auf den ersten Blick so riclMzu sein scheint, hat Humc so vollständig kritistrt, daß cS wohl niclstnöthig ist, noch Etwas darüber zu sagen. Doch mag daö folgende,kurze und einfache Argument dazu dienen, die Täuschung, durch