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kaufen, so müßte er einen großen Theil des Vorraths, den er zueinem Kapital au Werkzeugen, oder an Ausstattung seines Ladensverwendet, und der ihm ein Einkommen bringt, zu demjenigen Ver-rath schlagen, den er für den unmittelbaren Verbrauch zurücklegt, undder ihm kein Einkommen liefert. Nichts kann daher für einen sol-chen Menschen bequemer sein, als wenn er im Stande ist, seineLebcnSmittel von Tag zu Tag, oder selbst von Stunde zu Stunde zukaufen, wie er sie gerade braucht. Dadurch allein wird es ihm mög-lich, beinahe seinen ganzen Vvrrath als Kapital anzuwenden: erkann nun Arbeiten von größerem Werthe liefern, und der Gewinn,den er dadurch macht, gleicht reichlich den höheren Preis aus, wel-chen der Kleinhändler um seines eigenen Gewinnes willen auf dieWaaren setzt. Die Vorurtheilc mancher Politiker gegen die Krämerund Trödler sind völlig unbegründet. Es ist so wenig nöthig, siezu schätzen oder ihre Zahl zu beschränken, daß sie bei der größtenVermehrung dem Publikum nicht schaden können, wenn gleich sie frei-lich unter einander sich wohl Schaden thun. Es ist z. B. dieQuantitätMatcrialwaarcn, die in einer Stadt verkauft werden kann,durch die Nachfrage innerhalb der Stadt und ihrer Umgegendbegrenzt. Darum kann das Kapital, das im Matcrialwaarcn-handel angelegt wird, nicht größer sein, als es zum Ankaufdieser Quantität nöthig ist. Ist dieses Kapital zwischen zwei ver-schiedenen Materialisten getheilt, so wird ihre Concurrcnz bewir-ken, daß sie beide wohlfeiler verkaufen, als wenn cS in einerHand vereinigt wäre; und wäre das Kapital unter zwanzig vertheilt,so würde ihre Concurrenz um eben so viel größer und die Möglich-keit, daß sie sich zu einer Preiserhöhung verabreden könnten, um ebenso viel geringer sein. Ihre Concurrcnz würde vielleicht Einige unterihnen zu Grunde richten; Das ist jedoch ihre eigene Sorge und kannihnen getrost überlasten werden. Es kann weder den Konsumenten"och den Producenten schaden; in, Gegentheil, es muß dahin füh-ren, daß die Kleinhändler wohlfeiler verkaufen und theurer kaufen,"lö sie thun würde», wenn der ganze Handel von einer oder zweiPersonen monopolisirt wäre. Bisweilen mag freilich ein nachgiebi-ger Käuscr von ihnen verlockt werden, Etwas zu kaufen, was er nichttaucht. Dies Uebel ist jedoch nicht so groß, daß cS die öffentliche