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Noten: 412 —432.
vileaien seines Klosters, am 12. November 842 eine Schenkung an dasselbe (s. oben n. 324). Auch ferner noch wurde Prüm unter Markward ich-einem Nachfolger Eigil (s. Böhmcr: n. 592. 595, 597, 607, 616, 617, 622, 624) reichlich durch Lothar bedacht, der daselbst seine Gnbstatte erwählt hatte <s. n. 624) und nach -einem Wunsche hier sein Leben endete. In ». 616 sagt er am 25. Februar 854: ergo prcktWcoenobium mono prestoovsscwnm nostrornm speoinlcm stilsotionom »nrvnntes (Beyer: 1. p. 91).
"») Ueber den (wenigstens für diese Jahre noch) nicht zulässigen Beinamen „der Deutsche" ist zu vergleiche» n. 196 u. Excurzx.
"») vitn TVistvo: II. e. 9 (seript.: II. p. 554) sagt hierüber: sstvolnvit extimis n onstostiis ot ssornmvntis clin clotench,
«uns onm patro oo in tomporo pertnlerat Orntinnn».stuia in Iris lonxo stiu vommonntn» nüril nlinst sain «pinin iiiorteii,
imminere silri vistolsat. Darauf bezieht sich wohl auch in o. 10 (p. 556) die Nachricht: gui (Lothars Anhänger, durch den Aufstach
Xnsnstnm et ülios lilwrnvornut.
»-) Was Ludwig 832 beabsichtigte, sagen die nun: öertin. zu 832: Imstoioum . . . Xlnmnnninm . . . inZrssti vsllo oaimine...suo regn» nstnnm-o, . .. et bis xornctis, in I'rnn oi ain (das Gebiet des fränkischen Stammes). . . bostiliter veuiro ote.; zu seinem Aufstmd,im Jabr 838 sind zu vergleichen Nithard: I. v. 6: gniegnist trän» liennrn roZni eontinebatnr, sibi vinstiosvs vollot (und Astronom:o. 61: epriecprist reZni Irans Uennnr ürit. sibi vmstiennänm stntnit. halte noch oben p. 15 nach x eingefügt werden sollen: gnioginttrnns Uonum regni und sibi vinäionre mit einem Verbum des Wollens sind herübergenommen), zu demjenigen von SAPrudentius (zu 840):Anrstoionm . . . (vousnotn zam stnstum insolentin) nsc,no nst kbsnunr rezni xnbornnvnlnm nsurpnro und Mch(zu 840): xnrtom re»ni trnns Mrenuin (jedenfalls rechts vom Rheine: aber wie kommt Rudolf, selbst rechts vom Rheine lebend, hmdazu, trrrns statt ei» ru sagen?) gnnsi snre sibi stebitam nllbotnns.
«») ptach den an». Lsrtin. zu 832 wurde Ludwig auf dem Rückzüge nach Baiern von vielen verlassen: „weit die Mehrzahl" sei»!,Truppen ging zu dem Kaiser über. Allein mit Dümmler': i>. 70 darf man' wohl in Liesen Desertenren (plnrimi ooruin gni onm ülo or»„(äst stomnnm' imporntorom roxrossi »um), eher Leute, „die sich unterwegs seinen Fahnen angeschlossen", als den bairischen Heerb«vermuthen.
"?) Zu vergleichen sind z. L. zu 839 'Richard 1: o. 6: pator . .. i'ngoro illum in llazoni inm eompulit und Prudentius : dloiossw.gutz, «pmo nuno Ünsonrin stieitnr, rvZnnin vistvlieot »ibi oi inr n pntro trastitnm, revortitur (sbso. Rudolf zu 839), zu SA:o. 8: pntsr .... eum in Lajonrinln (daher war er auch gekommen: 1. o.: Dostlmevious u Lnjo-arirr ogrsssns) Innere compulit MRudolf: in vssourinin restiro oompellit. Zu 832 gebort die Nachricht der nnn. Ilortin.: Lnjnnrinm per eamstem vinm, gnn venM,testinnnter rovorsns est (Tbegan: e. 39 sagt: rovertons <1 ein um.)
->>«) Worte Dümmlers '(p. 207>, enthoben ans der äußerst anziehenden Vergleichung der drei Theilreiche in Abschnitt IX. deS erst««Buches. — Scholle redet pp. 20—22 über Ludwigs Anhang. Dabei zählt er pp. 20 n. 21 eine Anzahl balrischer, alamannischer, fräMnBischöfe und Äebte auf. denen Ludwig von 831 bis 837 sich günstig erwies, von denen aber nicht feststeht, wie sie nach 840 sich zu ihm»hielten. Aus den Zähren des Bruderkrieges haben wir nur eine Urkunde für den Abt Gozbald von Niederaltaich vom 18. August Sll !(Böbmer: u. 740; s. oben p. 74) ,l»d eine -olche für Sie Kirche des h. Kilian zu Würzburg vom 9. Januar 842 (Böhmer: n. 741; s. oben p. 7H !
lw) Rudolf sagt: pvr Xlnmnnniam kneto iriuero, -iitbard: 1. o. 8: Xlnmanuiam invnsit (ähnlich Astronomus: e. W:nunrins nstvvnit, stioons Illustoev ionm üliurn smim . . . Xlniimniüin iuvnsisso).
>-U) Düminler bemerkt p. 207, daß „die Thüringer auch in diesem Streite kein Gewicht in die Wagschale der politischen Entscheid««;warfen." Ueber Thüringens Stellung ist auch Knochenhauer (i. n. 350): p. 22 zu vergleichen,wi) WUte Funck's: p. 188, auch bei Dümmler: p. 138.
'—) Die Tradition wird als inutiiis ot irrnrionnbilis bezeichnet: die Stelle steht auch bei Tümmler: p. 127: n. 53.
'>»:>) Sehr einläßlich' handelt Dümmler über Raban: p. 299 ff.
'i-») Rarpcrt (seript. Il: p. 67): noo minus intoreu Illndoaiens Xlnmnuninm psnetruns, sinAula bivn suue snorniugus liivio«»ulgcoit (vgl. Rudolf: Illuckorvion» . . . Xlnmnnno» . . . sibi licielitntis snre eonlirmnt) scheint hiefür zusprechen. Funck nimmtp. IReine Anwesenbeit Ludwigs an, ebenso Scholle: p. 80.
>-'") Rarpcrt klagt, Laß nun, „wie die Reiche, so auch die Klöster durch verschiedene Jrrnngen und Mühen erschüttern würden.' -Folgendes läßt sich in dieser Hinsicht über St. Gallen sagen. Abr Bernwik erscheint zuletzt noch am 22. Oktober 839 (eonvenir nos emviro vencrnbili UernviAo sbbnte: u. 381 in Wartmann: Urk.-Buch d. Abtei St. Gallen: I. p. 355; i. daselbst auf p. 320 über die Del«rungsweise in den Jahren 833 bis 840). Im Jahr 840 erscheint Engelbert alo Abt in der ckoimtlo Oytelimlns er i'riclabsrti (Neuzml: ,eock. (liplom. Xisinnnniso: 1. pp. 242 u. 248); doch wird darin gerechnet : nnno l. Illotnarii impsratoris: so stark war noch Lothars Anst!» !in dielen alamannischen Gegenden, obschon Engelbert durch Ludwig eingesetzt worden war (Ratpert: Illnllnrviens . . . nliliatem . . . eoustit« !LnAildertum-. Wohl um dieser Ursache willen wurde auch Engelbert durch den König bald entsetzt, Grimald ihm als Nachfolger gege» >(s. oben p. 73). Die trrulitio Leilrammi, in welcher dieser alo Abt vorkömmt (Neugart: p. 245), paßt dem Regierungsjahre nach (w« >lilnckorviei rvßis IX.) nur zu 842 (so auch Dümmler: p. 159: n. 3), während freilich der Lag (nolnvi stiem lune 111. ist. Xxril.) auf«!-ührte. Die preemin Ilvrivarti (Nengarr: p. 246: tlrimnistn» nlmns monnsrerii snnoti (Inlli notnvi stiem Inne: X. Xsl. Ilsr. sm«Illustauiei rexis IX.) vom 20. Februar 842 (s. ichweir. Urk. Reg. n. 455 in 1: p. 87) wäre also die Urkunde, in der Grimald zum eh»Male als Abt vorkömmt. . ^ - i,
"«) Sind das wohl die Städte Speier, Worms, Mainz selbst, oder ihnen auf dem rechten Rheinuser gegenüber liegende Srte? Mder Analogie vom Sommer 840 (Nilbart: II. v. I: Uostlunviens partom sxervitns in urbo Vsmxionnm osrin» oustoäiav ro>i«lnoi«t)IW»dao erste wabrscheinlicher.
^0 Rndol- und die mm. Xsnr. ietzen dieselben mit Lorbaro Auibnich von Srleano in Verbindung: dieser aber erfolgte m»
1. December (s. oben p. 57). . . > ^
Zur Vergleichung dienen PrudentiuT Wcrre über Ludwigs zweiten Aufstand: (zu 838) vsrnm slmm Uüonl klnmini»ti'nns>tum iiiiriborv, (zu 839): »nst necjinnpmm eainjt rovvcmre, Piin insnper oonsistouti TInAiintino imporntvri, ipso exin OasteUn ultrn Ulwnum posita perkinsonor niezuo üostilirer iinmorans, trnusitn Ilnniinis coiridolinr ... in «zuibu» miu»>"(so. loen alin Irnnspositioni npporrnim) eeontra ripis insistoutom ot trnnslrotaro oonnntilin» oIisisto»tom tilinm eonsmch^>'^^) Funck lagt p. 195 wobt ganz richtig, daß Ludwig, wie zwei Jahre -rüher (Prnd. 839), mit seiner Hauptmacht in Caitel Mund einzelne Abtbeilnngen links von der Maininündung ausgesiellt hatte. ' - , s,
Hiemit zusammengehalten, klingen die rende'nziksen Worte des Schwaben Gsrörer wie Ironie: p. 17, wo er von der.Ries (nur etwa vierzig Tage nach der großen Deserrion bei Mainz !) sagt: „In jener verhängnißvollen Zeii, da die Scheidmiz zwwWälschen und Germanen unaufhaltsam vor sich ging, fühlten, so glaube ich, viele meiner Stammgenossen, daß der Alamanne sich Edem Baier trennen dürfe, und sie liefen lieber von der Fahne weg,'als daß sie gegen den künftigen'Rationalkönig die Lanze schwangen.
->»>) West Ludwig, wahrscheinlich dem Mains entlang, slavisches Gebiet zu erreichen suchte, schrieb Funck: p. 207 (freilich ^
Zuge Lothars im Angutl 841, und so noch unwahrer), Lothar Labe den Bruder nach dem Tbüringerwalke hin getrieben. Daß LbMFichtelgebirze saßen, k. z. B. in Zenß: die Teutschen ff.:' p. 64S: Anm. ' . , x,
'"'-) Wahrscheinlich »ich auf NitbardS Worte über Adalbert («. 7: vi-nt e<> in tompstov ita jnnistoiis oonsilin, nt s ^
prolntam nm> gnilibot mMuvo vollot) stützend, sagt Funck: p. 196 wobl nicht ganz unrichtig, daß es „AdalbertS klug angelegter 4 m"