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droid Geschichte der Bergakademie.*) dibediom
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Bereits seit dem Jahre 1702 bestand die sogenannte Stipendiengelderkasse, auswelcher Unterstützungen an Solche verabreicht wurden, welche in Freiberg sich zuBergbeamtenstellen ausbilden wollten. Der Unterricht, den sie erhalten konnten,beschränkte sich hauptsächlich auf Markscheidekunst und Probirkunst, jedoch hatHenkel auch in der Metallurgie unterrichtet. Dasselbe geschah nach ihm undvor der Errichtung der Bergakademie durch Gellert. 298)( exBei Gelegenheit der Anwesenheit des damals noch unmündigen ChurfürstenFriedrich August in Freiberg erkannte der Administrator von Sachsen , PrinzXaver, auf die Vorstellungen des Generalbergcommissarius( nachherigen Preussi-schen Ministers) v. Heynitz und des Oberberghauptmanns v. Oppel, das Bedürfnisszu Begründung einer wirklichen Unterrichtsanstalt für die Bergwissenschaften an,und es wurde am 13. November die Stiftung der Bergakademie ausgesprochen,durch ein Rescript vom 4. December 1765 aber näher begründet. Zu bedaueruist, dass die darin ausgesprochene Bestimmung, Gemächer im ChurfürstlichenSchlosse zu Freiberg für die Zwecke der Bergakademie einzurichten, wegen zugrosser Kosten einer solchen Einrichtung nicht zur Ausführung kam; es würdebei ihrer Erweiterung die Bergakademie dann nicht so mit der Ungunst ihrer Lokalezu kämpfen gehabt haben, wie es jetzt der Fall ist. Es wurden dafür einige Zimmerin dem Hause des Oberberghauptmanns v. Oppel gemiethet, und dieselben Räume,wenn auch mehrfach vermehrt, dienen noch jetzt für die bergakademischen Zwecke.Die anfänglich für die Bergakademie angewiesenen jährlichen 1200 Thlr. wurdenbereits in dem Rescripte vom 22. März 1766 auf 15622/3 Thlr. vermehrt. Durchaulams tob ban odioildil 19b gurules19+) Zu vergleichen: iskurs oo Woo2 novog as guninimbansa sibNachricht von der Verfassung und Einrichtung bei der chursächsischen Bergakademie inFreiberg für Fremde und Einheimische, in Köhler- bergmännischer Kalender f. d. J. 1791, S. 66.
Entstehung, Geschichte und jetzige Verfassung der Bergakademie in Freiberg , aus demGouvernementsblatt für Sachsen in Hoffmann neues bergmännisches Journal Bd. 4. S. 401.