die an der Bergakademie aufzunehmenden Stipendiaten einem Examen zu unter-werfen. Dasselbe beschränkte sich jedoch auf deutschen Styl und später Kalligraphieund unterschied sich wesentlich von den jetzt bestehenden, weit umfangreicherenund strengeren Aufnahmeprüfungen.liado ni bu aEmoved 1779 erbietet sich Charpentier , ein Collegium über die Lehre vom Wetter-zuge und über die dahin gehörigen und andere Bergwerksmaschinen publice zulesen; es ist dieses der erste Anfang zu der später regelmässig eingeführtenVorlesung über Bergmaschinenlehre. Werner kündigt ein Collegium überdie Gebirge nach eignen von ihm ausgearbeiteten Sätzen an, womit die Geog-nosie, wenn auch noch nicht unter diesem Namen, zum ersten Male unter denbergakademischen Vorlesungen erscheint.ohou zaisl nois nov slide2 tonisa152bygde 1780 theilt Werner zum ersten Male die Vorlesung über Bergbaukunst inmehrere Theile ein, woraus bald nachher die beiden noch jetzt bestehenden Theilehervorgingen, die von ihm bis zu seinem Tode und auch nachher noch einigeZeit lang abwechselnd ein Jahr ums andere vorgetragen wurden.- Charpentierträgt auch theoretische Markscheide kunst vor, und die Unterweisung inder praktischen Markscheidekunst wird Freiesleben( damaligem Markscheider-adjunct, nachherigem Markscheider) übertragen. 19. down 19b6198 потока,by 1781 kommt Werner's Vorlesung über Gebirgslehre aus Mangel anZuhörern eben so wenig wie im vorhergegangenen Jahre zu Stande, worauserhellt, wie er anfangs mit Einführung dieses wichtigen Collegiums auf Schwierig-keiten gestossen ist, wie sich dergleichen jeder neuen Lehre entgegenzustellenpflegen. Dagegen liesst er über mineralogische Geographie besondersDeutschlands und namentlich Sachsens . Diese Vorlesung wiederholt sich auchnoch im folgenden Jahre
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Ship 1782, in welchem er sich auch erbietet, einigen Stipendiaten unentgeltlichenUnterricht in dem Nöthigsten der Mineralogie und Gebirgslehre zu ertheilen, wasden ersten Anfang zu dem nachher lange Zeit fortgesetzten kurzen mineralo-gischen Unterricht bildet, welcher den jüngern und den eine höhere Ausbildungnicht erstrebenden Inländern in Verbindung mit den ausgezeichneteren Bergschülernertheilt wurde. Sieghardt( Zeichnenmeister) giebt Unterricht im Zeichnenund übernimmt denselben ganz von Charpentier im folgenden Jahre, worauf erihn lange Zeit regelmässig fortgeführt hat. Wichtiger aber ist der EintrittLempe's) in die Reihe der bergakademischen Lehrer; derselbe hatte schon früherPrivatunterricht an der Bergakademie gegeben, und nimmt in diesem Jahre nachseiner Rückkehr von Leipzig praktische Uebungen in der Anwendung der Mathe-matik auf den Bergbau mit den Stipendiaten vor, übernimmt aber im folgenden
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*) Vergl. Allgem. Lit. Zeit. 1801. Intelligenzbl. S. 513.
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