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Die Bergakademie zu Freiberg : zur Erinnerung an die Feier des hundertjährigen Geburtstages Werner's am 25. September 1850
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Jahre die reine Mathematik, und vom Jahre 1785 an auch die übrigen Vorlesungenüber mechanische Wissenschaften und Physik von v. Charpentier , welcher,nunmehriges Mitglied des K. Oberbergamtes, einen anderen Wirkungskreis erhielt.

Die Thätigkeit Lempe's und seine vortheilhafte Einwirkung auf die Bergakademie ist, wenn auch eine ziemlich kurze, doch ausgezeichnete zu nennen. Selbst vonrastlosem Fleisse und grosser Pünktlichkeit in den Geschäften hielt er auch seineSchüler zu eben so fleissigen als für ihren Beruf wichtigen Arbeiten an, und gabdem mathematischen Theil des bergakademischen Studiums einen früher nichtgekannten Umfang, verbunden mit der strengsten Gründlichkeit. So wie die ausseiner Zeit herrührenden umfangreichen und zweckmässigen vielen Uebungsarbeitenseiner Schüler von deren Fleiss und Fortschritten, so zeugen die Bibliothek, derenBesorgung er bald übernahm, und der physikalische Apparat davon, wie sehr erich bemüht war, die zu seinem Unterrichte dienenden Sammlungen so weit zu vervoll-ständigen und zu verbessern, als es nur immer die disponiblen Mittel erlaubten.Die letzteren wurden auch bald auf seinen Betrieb vermehrt. Wenn man erwägt,dass er in den folgenden Jahren Vorlesungen hielt über reine Elementarmathematik,angewandte Mathematik, Physik, Anwendung der Mathematik auf den Bergbau,oder nach der späteren Benennung Bergmaschinenlehre, und theoretische Mark-zur scheidekunst; dass er diese Vorlesungen sehr pünktlich abwartete, dass er end-helich die Bibliothek und den physikalischen Apparat beaufsichtigte und ihre Vermeh-Berung besorgte, dabei aber auch noch Privatunterricht gab und literarische Thätigkeitentwickelte, so wird man einen Begriff von seinem grossen Fleisse erhalten. lihoVon 1785 an wird für diejenigen jüngeren Akademisten, welche dessenbedürftig sind, ein grammatikalischer Unterricht in der deutschen Sprache eingeführt,der sich auch lange Zeit erhalten hat.

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1786 tritt Köhler( Oberbergamtssecretair, später Bürgermeister undBergcommissionrath) in die Reihe der Lehrer ein, und trägt von da an Berg-rechte, bald auch bergmännischen Geschäftsstyl vor, welche beide Vor-lesungen immer noch fortbestehen. Werner liest über Gebirgslehre zum erstenMale unter dem Namen Geognosie, so wie vom Jahre balat nobandorters usin

1788 über Mineralogie unter dem Namen Oryktognosie. biedrieTO 1789 liest Werner zum ersten Male über Eisenhüttenkunde, einCollegium, welches er später häufig und bis in die letzten Jahre seines Lebenswiederholt hat. Um diese Zeit etwa muss auch Wenzel( Oberhüttenamtsassessordie und Hüttenchemiker)*) dem im Alter sehr vorgerückten Bergrathe Gellert beimchemischen und metallurgischen Unterrichte adjungirt worden sein; es wird aber107 metaibusqit mob tim usdgie nab tus ditem

*) Ueber seine interessanten Lebensverhältnisse s. m. Intelligenzbl. zur Allg. Lit. Zeit.1810 a dxsgilletid 1081 SiglA 919 V

1793. S. 706.