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über Oryktognosie wurde durch Breithaupt, die Vorlesung über Bergbaukunst,weil sie in diesem Jahre den mechanischen Theil betraf, von dem damaligen Ober-kunstmeister, nachherigen Maschinendirector, jetzigen Bergrath Brendel, beendigt.Allen noch lebenden Zuhörern des letzteren ist die lebendige, klare und gründlicheDarstellung in dankbarer Erinnerung, welche diese Vorlesung von dem hiesigenMaschinenwesen gab, und allgemein bedauerte man, dass überhäufte praktischeBeschäftigungen diesem Manne nicht gestatteten, das Lehreramt auch fernerhin zuverwalten. lisad mob, ai
Jeden Die Vorlesungen über Bergbaukunst und über Geognosie blieben in denHänden von Kühn, welcher, wie bisher Werner, die beiden Theile der Bergbau-kunst ein Jahr ums andere abwechselnd vortrug, und dabei zugleich ein bergmän-nisches Elaboratorium abhielt. Später fiel dieses Elaboratorium hinweg, von 1829an werden dagegen beide Theile der Bergbaukunst alljährlich neben einandervorgetragen. Kühn hatte erst eine geognostische Sammlung anzulegen, indem vonWerner hierfür nur sehr unvollständig gesorgt worden war. Seine eigne zumGeschenk gemachte Sammlung bildete den Stamm, und schnell erweiterte sie sichansehnlich durch seine sorgfältigen Bemühungen.ah dosdassaio
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Die Oryktognosie wurde im Jahre 1817 bis 1818 von Breithaupt gelesen,i. J. 1818 aber für dieselbe Mohs*) hierher berufen. Er brachte zuerst in Freiberg das gründlichere Studium der Krystallographie, über welche er 1819 ein besonderesCollegium las, zur Geltung, und seine strenge Methode, sein meisterhafter Vortrag,seine Gewissenhaftigkeit und Pünktlichkeit in Abhaltung der Lehrstunden, seinegrosse Freundlichkeit und Humanität gegen die Akademisten, deren specielleDisciplinaraufsicht ihm zugleich übertragen war, sind bei seinen Schülern noch inlebhaftem und dankbarem Andenken.Wed
Nach Werner's Tode gab es an der Bergakademie Vieles zu ordnen.Unter der Direction des damaligen Bergrathes, nachherigen BerghauptmannsFreiesleben war damit zuerst Köhler beschäftigt. Die oryktognostische Haupt-und die Edelsteinsammlung des Werner'schen Museums wurden mit vielen Stückenaus den vorgefundenen, noch nicht einrangirten Vorräthen Werners vermehrt,genau nach dessen letztem Mineralsystem geordnet und die einzelnen Stücken,soweit möglich, durch Freiesleben, Breithaupt und Köhler mit Nachweisen überihren Fundort versehen; die zahlreichen von Werner hinterlassenen Manuscriptevon eigner und fremder Hand wurden in Abtheilungen gebracht, genau consignirtund zu einer Bearbeitung zum Druck vorbereitet. Dass es zu dieser nicht gekommenist, dürfte in dem zu umfassend angelegten Plane seinen Grund haben, was diegood us doo
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