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(wie bei einem jeden .Mann), wenn über die äusserste Ge-fahr der Entschluss einmal genommen ist, findet die Furchtnicht mehr Platz; der Geist ist voll herzhafter Ueberlegun-gen und sieht nichts vor als Sieg oder einen ruhmwürdigenTod.» *)
Jeder schweizerische Krieger trug in der Gefahr das stolze Be-wusstsein in sich, dass in Pforten des Todes dem Manne, der für dasVaterland zu sterben weise, das Land ewiger Freiheit öffnen. FestesVertrauen auf Gott und die gerechte Sache stärkte das Volk in derGefahr. Es bat den Allmächtigen um den Sieg und suchte durch Ge-bet , Almosen und feierliche Umgänge den göttlichen Beistand zu er-flehen. Doch während die Weiber und Kinder vor den Altären aufden Knien lagen, wurden von den Männern die Kriegsvorbereitungenmit allem Ernste betrieben. Die Schweizer wussten , dass Gott dennicht verlässt, der sich selbst hilft. Sie suchten durch ihre Anstren-gungen, welchen kein Opfer zu gross war, sich des göttlichen Beistandeswürdig zu machen.
Wenn der Krieg einmal im Gange war, da dachten dieSchweizer nur daran, denselben mit Ehre und Vortheil zubeendigen. Friedensvorschläge, die den Eidgenossen wederzum Lob noch zum Nutzen gereichten, wurden nicht ange-nommen , und gerne hielten sie an dem Grundsatz fest:' Was im Kriege erobert worden, ähnlich den Altfordernzu behalten.» **)