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haben. Mithin würden die englischen Waaren, die nach Holland verkauft würden, um so viel wohlfeiler, und die holländischen Waa-ren, die nach England verkauft würden, um so viel theurer weg-gehen , alö der Unterschied deö Wechselkurses betrüge. Das Einewürde um so viel weniger holländisches Geld nach Englands und daöAndere um so viel mehr englisches Geld nach Holland ziehen, alsjener Unterschied ausmache, und es stehe mithin nothwendig dieHandelsbilanz um so viel mehr gegen England und mache es nöthig,daß zur Herstellung der Bilanz mehr Gold und Silber nach Holland ausgeführt werdet.
Diese Argumente waren theils richtig und theils sophistisch.Richtig waren sie, sofern behauptet wurde, daß die AuSsuhr deöGoldes und Silbers durch den Handel dem Lande oft vorthcilhaftwerde. Auch darin waren sie richtig, daß behauptet wurde, cSkönne kein Verbot ihre Ausfuhr verhüten, wenn Privatleute in dieserAusfuhr einen Vortheil fänden. Sophistisch aber waren sie in derAnnahme, daß die Erhaltung oder Vermehrung jener Metalle dieAufmerksamkeit der Regierung mehr verdiene, als die Erhaltung oderVermehrung jeder anderen nützlichen Waare, die bei der Freiheit desHandels ohne jede solche Aufmerksamkeit von selbst in der nöthigenMenge vorhanden sein wird. Sophistisch waren sie auch darin viel-leicht, daß behauptet wurde, der hohe Preis der Wechsel vermehrenothwendig Daö, was sie die ungünstige Handelsbilanz nannten,oder veranlasse die Ausfuhr einer größeren Menge Goldes undSilbers. Freilich war dieser hohe Preis den Kaufleuten, die Geldins Ausland zu schicken hatten, sehr nachtheilig: sie mußten dieWechsel, welche sie von ihren Bankern auf jene Länder erhielten,desto theurer bezahlen. Allein wenn auch die Gefahr, die auö demVerbote entsprang, den Bankern einige außerordentliche Kosten ver-ursachte, so wurde doch dadurch nicht nothwendig mehr Geld auödem Lande geführt. Diese Kosten wurden vielmehr gewöhnlich alle imLande aufgewendet, um das Geld-aus demselben hinauSzuschmuggeln,und konnten wohl niemals Ursache werden, daß auch nur ein Sir-pence hinausgeführt wurde. Auch mußte der hohe Preis der Wechseldie Kaufleute natürlich dazu bewegen, daß sie die Ausfuhr mit derEinfuhr ins Gleichgewicht zu bringen suchten, damit sie diesen hohen