handcl treibt, stets das Emporium oder der allgemeine Markt für dieGüter aller anderen Länder wird, deren Handcl eö betreibt. DerKaufmann sucht stets, um ein zweites Ein- und Ausladen zu er-sparen, so viel als möglich von den Gütern aller jener Länder aufdem inneren Markte zu verkaufen und dadurch, so viel es an ihmliegt, den Zwischenhandel in einen auswärtigen Consmptivnöhandelzu verwandeln. Eben so wird ein Kaufmann, der sich mit demauswärtigen Consumtionshandel abgicbt, immer froh sein, wenn erGüter für auswärtige Märkte sammelt, einen möglichst großen Theildavon mit gleichen oder ziemlich gleichen Gcwnnisten im Lande selbstzu verkaufen. Er erspart sich die Gefahr und Mühe der Ausfuhr,wenn er so, so weit es in seinen Kräften steht, seinen auswärtigenConsumtionshandel in einen Binnenhandel verwandelt. Die Hei-math ist aus diese Weise der Mittelpunkt, wenn ich so sagen darf,um welchen die Kapitalien der Laudeöbcwohncr fortwährend umlau-fen und nach welchem sie beständig streben, obgleich sie manchmaldurch besondere Ursachen auch abgestoßen und nach entfernteren Be-schäftigungen hingctricbcn werden können. Nun setzt aber, wie ichschon gezeigt habe, ein in den Binnenhandel gestecktes Kapital noth-wendig eine größere Quantität einheimischen Fleißes in Bewegung,und schafft einer größer» Anzahl von Landcsbcwohncrn Einkommenund Beschäftigung, als ein gleichgroßes Kapital, das in den aus-wärtigen Consumtionshandel gesteckt ist, und wiederum hat ein inden auswärtigen Consumtionshandel gestecktes den gleichen Vorzugvor einem andern eben so großen Kapital, welches auf den Zwischen-handel verwendet wird. ES ist also bei gleichen oder auch bei nurfast gleichen Gewinnsten Jeder von selbst geneigt, sein Kapital in derWeise anzulegen, wie es dein einheimischen Fleiße die meiste Unter-stützung zu gewähren, und der größten Anzahl v>on Menschen in sei-nem Lande Einkommen und Beschäftigung zu verschaffen scheint.
Zweitens sucht Jeder, der sein Kapital auf die einheimischeIndustrie verwendet, diese Industrie natürlich so zu leiten, daß ihrProdukt eine» möglichst großen Werth erhalte.
Das Produkt der Industrie ist das, waö sie dem Gegenständeoder Stoffe, mit dem sie es zu thun hat, zusetzt. In dem Maße,als der Werth dieses Produktes groß oder gering ist, sind eö auch die