Band 
[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Quantität dcö ausgeführten Getreides nothwendig vermehrt, so mußsie auch bei dem dcrmaligcn Zustande dcö Ackerbaues die durchschnitt-liche Quantität dcö eingeführten vermehren. Würde keine Prämiegegeben, so ist es wahrscheinlich, daß, da weniger Getreide ausge-führt würde, auch weniger hereinkäme als jetzt. Die Kornhändler,die daö Getreide zwischen Großbritannien und dem Auslande ver-führen , würden weniger zu thun haben und sehr dabei zu kurz kom-men; aber der Landadel und die Pächter könnten nicht viel dabeiverlieren. Daher habe ich auch mehr an den Kornhändlern, alsan dem Landadel und den Pächtern die so ängstliche Sorge um dieErneuerung und Fortdauer der Prämie bemerkt ").

Der Landadel und die Pächter sind, zu ihrer Ehre sei cS gesagt,am Wenigsten unter allen von dem elenden Monopvlgeiste ergrif-fen Der Unternehmer einer großen Manufaktur ist zuweilenschon in Angst, wenn innerhalb zwanzig Meilen ein gleichartigesWerk errichtet wird. Der holländische Unternehmer der Wvllcn-waarenmanufaktur zu Abbevillc stellte die Bedingung, daß inner-halb dreißig Meilen von dieser Stadt kein gleichartiges Werk errichtetwerden dürfte. Dagegen sind die Pächter und der Landadel gewöhn-lich eher geneigt, den Anbau und die Kultur auf den benachbartenPachtungen und Gütern zu befördern, als sie zu hindern. Sie habenkeine Geheimnisse der Art, wie die meisten Manufakturistcn, undfreuen sich vielmehr in der Regel, wenn sie ein neues Verfahren, daösie vorthcilhaft gefunden haben, ihren Nachbarn milthcilcn und nachKräften verbreiten können. I'ius gmwsuus, sagt der ältere Eato,stnlulissimusguo minimogno nulivnlnnsus, inniinwgnc! nncko oogi-wntes sunt, gui in oo stucli» occiguUi 8u»l. Der Landadel und »die Pächter sind in allen Theilen des Landes zerstreut, und könnendaher nicht so leicht zusammentreten, als Kaufleute und Mannfak-turistcn, die, da sie in Städten zusammenleben, und an jenen crelu-siven Korporationsgeist gewöhnt sind, der in den Städten herrschendist, natürlich gegen alle ihre Landöleute das nämliche ausschließlicheVorrecht zu behaupten suchen, welches sie gewöhnlich gegen die Bür-ger in ihrer Stadt ausüben. Sie scheinen also die ursprünglichenErfinder jener auf die Einfuhr fremder Güter gelegten Beschränkungenzu sein, welche ihnen das Monopol deS linieren MarkteS sichern.