Band 
[Dritter Band. - Vierter Band.]
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wollen, daß wir selbst nicht nur diesen Klassen, sondern auch sästallen übrigen Schaden zufügen. Wenn unsere Nachbarn eine unsererGcwerkswaarcn verbieten, so verbieten wir gewöhnlich nicht nurdieselbe Waare — denn dies würden sie selten schwer fühlen —sondern mehrere andere ihrer Gcwerkswaarcn. Dadurch erhaltenzwar einige Klassen von Arbeitern unter uns eine Begünstigung,und können bei dem Ausschlüsse einiger ihrer Mitbewerber ihre Preiseauf dem inländischen Markte erhöhen; aber diejenigen Arbeiter, diedurch das Verbot der Nachbarn leiden, haben keinen Vortheil vondem unscrigen. Im Gegentheil werden sie und fast alle übrigenKlassen unserer Mitbürger durch unser Verbot gezwungen, gewisseGüter theurer zu bezahlen als früher. Jedes solches Gesetz legt alsodem ganzen Lande eine wahre Abgabe auf, und thut dies obeneinnicht zu Gunsten derjenigen Klasse von Gcwerbtrcibendcn, die vondem Nachbarvcrbot Schaden hat, sondern zu Gunsten irgend eineranderen.

Der Fall, in welchem man bisweilen zu überlegen hat, inwiefern und in welcher Art es gut ist, die freie Einfuhr, nachdemsie eine Zeit lang unterbrochen gewesen, wiederherzustellen, ist der,wenn gewisse Manufakturen durch hohe Zölle und Verbote, die aufalle fremden Güter gelegt worden sind, welche mit ihnen konkurrirenkönnten, so in Aufnahme gekommen sind, daß sie eine große MengeHände beschäftigen. Dann kann die Humanität fordern, daß derfreie Handel nur langsam und mit vieler Zurückhaltung und Be-hutsamkeit hergestellt werde. Würden die hohen Zölle und Verboteauf einmal weggenommen, so möchten sich die wohlfeileren fremdenGüter so unaufhaltsam schnell auf den inländischen Markt stürzen,daß sie viele Tausende unseres Volkes auö ihrem gewöhnlichen Ge-schäft und Brod bringen würden. Die daraus entstehende Unord-nung würde unfehlbar sehr groß sein; doch wäre sie aller Wahr-scheinlichkeit nach geringer, als man sie sich gewöhnlich denkt, undzwar auö folgenden beiden Gründen: —

Erstens: Alle jene Gcwerkswaarcn, von denen ein Theilohne Ausfuhrprämie nach anderen europäischen Ländern zu gehenpflegt, können durch die vollkommen freie Einfuhr fremder Güternur wenig leiden. Solche Gewcrbswaaren müssen auswärts