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strcichcr nahm kaun, irgend wo auffallend zu, und selbst der Arbeits-lohn wurde, soviel ich erfahren konnte, bei keinem Gewerbe erniedrigt,ausgenommen bei dem der Matrosen im Kaufmanns dünste. Wennman aber die Gewohnheiten eines Soldaten und eines Manufaktu-ristcn vergleicht, so wird man finden, daß die des letzteren ihnweniger untauglich machen, in ein neues Gewerbe zu treten, als diedes ersteren ihn überhaupt für jedes Gewerbe ungeschickt machen.Der Manufakturist ist immer daran gewöhnt gewesen, sich in Betreffseines Unterhalts allein auf seine Arbeit zu verlassen; der Soldat istgewohnt, von seinem Solde zu leben. Anstrengung und Fleiß finddem einen, Müßiggang und Zerstreuung dem anderen eigen. Esist aber gewiß viel leichter, seinen Fleiß von einer Art Arbeit aus dieandere hinüber zu leiten, als Müßiggang und Zerstreuung überhauptzur Arbeit zu bringen. Zudem stehen den meisten Manufakturen,wie ich schon bemerkt habe, andere verwandte von so ähnlicher Artzur Seite, daß ein Arbeiter seinen Fleiß gar leicht von der einen ausdie andere übertragen kann. Auch wird die Mehrzahl solcher Arbeitergelegentlich zu Arbeiten auf dem Lande benutzt. Das Kapital,welches ihnen vorher in irgend einer Manufaktur Beschäftigung gab,bleibt im Lande, um eine gleiche Anzahl von Menschen auf andereWeise zu beschäftigen. Indem aber das Kapital des Landes dasselbebleibt, wird auch die Nachfrage nach Arbeit die nämliche oder beinahedie nämliche bleiben, wenn auch die Arbeit an anderen Orten undin anderen Gewerben verrichtet wird. Allerdings haben Soldatenund Seeleute, wenn sie aus dem königlichen Dienste entlassen sind,die Freiheit, in jeder Stadt und jedem Orte Großbritanniens oderIrlands ein Gewerbe zu treiben. Aber man stelle die nämlichenatürliche Freiheit, jedes beliebige Gewerbe zu treiben, bei alle»Unterthanen des Königs eben so her, wie man es den Soldaten undSeeleuten zugestanden hat, d. h., man breche die ausschließlichenZunftprivilegien und hebe das Statut wegen der Lchrlingschaft auf,die beide wahre Verletzungen der natürlichen Freiheiten sind, und dannnehme man noch das Ansassigkcitsgcsetz zurück, so daß ein armerArbeiter, wenn er in einem bestimmten Gewerbe oder an einem be-stimmten Orte außer Beschäftigung kommt, diese in einem anderenGewerbe oder an einem anderen Orte suchen darf, ohne eine Ver-