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Zweige der großbritanuische» Manufakturindustrie treiben, welche bei einer «»be-schränkten Kvnknrrcnz des Auslandes nicht bestehen könnten, bilden wirklich nureinen sehr kleinen Theil von unserer Mannfaktur-Bevölkerung; sie allein würdeneinen Schaden von der Abschaffung des Ausschließungssystcmeö haben, da ste esauch allein sind, die einen Vortheil davon ziehen.
Der Werth der jährlich in Großbritannien hergestellten Manufakturwaarenwird von den neuesten Statistikern mit Einschluß der Rohstoffe auf 128 MillionenPfund Sterling geschätzt. Nun sind aber die Leinen - und Scidennianufakturendie einzigen, die von einem ganz freien Handelsverkehr mit anderen Ländern ernst-lich bedroht werden können, und der Gesammtwcrth beider Gcwerkszweige istwahrscheinlich mit Einschluß der Rohstoffe nicht größer als 17 oder 18 Millionen,d. h. ein Siebentel oder Achtel unseres ganzen MannfakturwcscnS! sie könnendaher auch nur einem entsprechenden Theil unserer Manusakturbcvölkernng Be-schäftigung geben (KtaUstical Account vk lbo Ilriüsb I'üujüro, die Artikel Innen,Silk ).
In der That würde jedoch die freie Einsuhr fremder Leinen- und Seiden-waaren nur einen sehr kleinen Theil dieser Manufakturen zu Grunde richten. Esist kein Grund vorhanden, anzunehmen, daß einer der Hauptzweigc der Leinen-manufaktur von der allmäligen Herabsetzung der jetzigen Einfuhrzölle wesentlichenNachtheil haben würde. Und wenn die Franzosen auch in der Herstellung leichtererScidcnfabrikatc Etwas voraus haben, so übertreffe» wir sie doch, oder geben ihnenwenigstens Nichts »ach in der Handschuh - und Strumpfmannfaktur, in der Vcr-fertigung von Popeline und in alle» jenen gemischten Fabrikaten, in denen dieKette Seide ist; auch wetteifern wir mit ihnen im Glanz und in der Dauerhaftig-keit unserer Farben. Aus Dokumenten, die dem Untcrhausc vorlagen, geht her-vor , daß es ganz gewöhnlich war, die Lieferung von französischen Scidenwaarcuin London mit einer Prämie von 10 bis 18 Proccnt zu affceuriren. Unsere Sei-dcnmanufakturisten haben also das Monopol, das sie so lange genossen, vielleichtweniger jenen Verboten als ihren eigenen Talente» zu verdanken. Indeß machtesie das Vertrauen auf die Zölle doch gegen Verbesserungen gleichgültig, und wirkteso stark, daß sie selbst in den Maschinen hinter den Franzosen und Deutschen zurückblicbcn. HuSkiffon hatte den Scharfblick, den Grund dieses Zurückbleibenszu durchschauen, und den Muth, die Einführung eines neuen Systems auf sich zunehmen. Dies geschah im Jahre 1828, indem die Zölle aus Rohseide fast bisauf einen bloß nominellen Betrag herabgesetzt, und die Zölle auf gezwirnte oderOrganzin-Seide wesentlich verringert wurden, während zu gleicher Zeit dasVerbot der Einfuhr fremder Seidenwaarcn aufgehoben ward, die nun mit einemEinfuhrzoll von dreißig Procent ml valurom in unbeschränkten Quantitäten fürden inländischen Verbrauch eingehen konnten. Es fand dieser Systemwechselheftigen Widerspruch, und von vielen Seiten wurde prophczeiht, daß der Unter-gang der Manufaktur bevorstehe. Allein die Nnglücksprophetcn sielen gänzlichdurch. Die Maßregel ist wirklich außerordentlich glücklich gewesen. Da die Ma-nufakturistcn fanden, daß sie sich nicht länger auf die elende Hülfe der Zollverord-