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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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blos einheimischer Waaren von Seiten des einen Landes und blosfremder von Seiten des anderen bestände. Fast alle Länder tauschengegen einander theils einheimische, theils fremde Güter auö. Das-jenige Land jedoch, dessen Ladungen größtenthcils einheimische undnur sehr wenig ausländische Güter enthalten, macht immer den mei-sten Gewinn.

Wenn England die jährlich aus Frankreich eingeführten Waa-ren nicht mit Taback und ostindischen Gütern, sondern mit Goldund Silber bezahlte, so würde man die Bilanz in diesem Falle fürungleich halten, weil Waaren nicht mit Waaren, sondern mit Goldund Silber bezahlt würden. Dennoch würde der Handel in diesemwie in dem vorigen Falle den Einwohnern der beiden Länder eingewisses Einkommen verschaffen, wiewohl freilich den Franzosenmehr als den Engländern «). Einiges Einkommen würde er denEngländern immer gewähren. Das Kapital, welches zur Hcrvor-bringung englischer Güter, mit denen man dieses Gold und Silberkaufte, gebraucht worden wäre, — das Kapital, welches, untereine gewisse Anzahl von Engländern vertheilt, ihnen ein Einkommenverschafft hätte, würde durch jenen Verkehr wiedererstattet werdenund zur Fortsetzung deö Geschäftes dienen können. DaS ganzeKapital Englands würde durch diese Auöfuhr von Gold und Silbereben so wenig vermindert werden, als es durch die Auöfuhr andererGüter von gleichem Werthe vermindert wird; im Gegentheil würdeeS sich in den meisten Fällen dadurch vergrößern. Man sendet nursolche Waaren außer Landes, nach denen die Nachfrage im Auslandealler Wahrscheinlichkeit nach größer ist, als zu Hause, und fürwelche man Rückladungen erhält, von denen sich erwarten läßt, daßsie im Lande einen höheren Werth haben werden, als die ausge-führten Waaren. Wenn der Taback, der in England nur hundert-tausend Pfund Sterling werth ist, sobald er nach Frankreich geschicktwird, gegen Wein umgesetzt werden kann, der in England hundertund zehntausend Pfund Sterling werth ist, so vermehrt dieser TauschdaS englische Landeskapital um zehntausend Pfund Sterling. Wennman auf die nämliche Weise mit hunderttausend Pfund in englischemGolde französischen Wein kauft, der in England hundert und zehn-tausend Pfund werth ist, so wird auch dieser Tausch daS Kapital