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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Realwerth vieler Arten von GewerkSwaaren gesteigert hoben. Erwar wohl nicht auf den großen wesentlichen Unterschied aufmerksamgeworden, den die Natur zwischen Getreide und fast jeder andern Artvon Gütern festgesetzt hat. Wenn man durch das Monopol deö ein-heimischen Marktes oder durch eine Ausfuhrprämie unsere Wollen-oder Lcinenweber in Stand setzt, ihre Guter zu einem etwas bessernPreise zu verkaufen, als sie sonst dafür erhalten könnten, so erhöhtman nicht nur den Nominal-, sondern den Realpreis dieser Güter.Man giebt ihnen den Werth einer größer» Menge Arbeit undLcbcnsmittcl; man erhöht nicht bloß den Nominal-, sondern denRealgcwinn, daS wirkliche Vermögen und Einkommen dieser Ma-nufakturisten, und man macht es ihnen möglich, entweder besserzu leben, oder eine größere Menge Arbeiter in diesen Manu-fakturen zu beschäftigen"). Man ermuthigt diese Manufakturenin der That, und lenkt eine größere Menge der Landcöindustriezu ihnen hin, als sich von selbst dahin gezogen hätte. Wenn manaber durch dergleichen Veranstaltungen den Nominal- oder Geldpreisdes Getreides erhöht, so erhöht man keineswegs seinen Realwcrth:man vermehrt nicht daS wahre Vermögen, die wahren Einkünfteunserer Pächter oder unseres Grundadels, — man befördert nichtden Getreidebau, weil man jene nicht in Stand setzt, mehr Arbeiterzu unterhalten und zu beschäftigen. Die Natur der Dinge hat dasGetreide mit einem wirklichen Werthe gestempelt, der durch die bloßeAenderung seines Geldpreises nicht verändert werden kann. KeineAusfuhrprämie, kein Monopol auf dem inländischen Markte kanndiesen Werth erhöhen; die freieste Konkurrenz kann ihn nicht ernie-drigen. In der ganzen Welt ist dieser Werth der Quantität Arbeitgleich, welche damit erhalten werden kann, und an jedem einzelnenOrte ist er der Quantität Arbeit gleich, die mit ihm in der reichlichen,mäßigen oder spärlichen Weise unterhalten werden kann, in welcherdie Arbeit an diesem Orte unterhalten zu werden pflegt. Tuch undLeinwand ist nicht die Waare, durch welche der Werth aller übrigenWaaren gemessen und bestimmt wird; Getreide aber ist diese Waare.Der Realwert!) jeder anderen Waare wird zuletzt immer nach demVerhältnisse gemessen und bestimmt, welches ihr durchschnittlicherGeldpreis zu dem durchschnittlichen Geldpreise des Getreides hat,III. 9