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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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zu erhalten. Allein es ist selbst durch den Zwang des Gesetzeskaum möglich, bei dem Getreide ein so ausgedehntes Monopol ein-zuführen, und wenn das Gesetz nur überhaupt den Handel frei laßt,so ist unter allen Waaren das Getreide gerade diejenige, die amWenigsten mittelst einiger großer Kapitalien, die den größten Theildavon ankauften, aufgekauft und monopolisirt werden kann. Nichtnur ist der Werth desselben viel zu groß, als daß die Kapitalieneiniger Privatleute hinreichten, es anzukaufen, sondern es machtauch. gesetzt selbst sie wären groß genug zu diesem Ankauf, die Artund Weise, wie cS gewonnen wird, dieses Ankaufen ganz unaus-führbar. Da es in jedem civilisirtcn Lande diejenige Waare bildet,deren jährlicher Verbrauch am Größten ist, so wird auch auf diejährliche Hervorbringung desselben mehr Arbeit verwendet, als aufdie Hervorbringung irgend einer anderen Waare. Auch vertheiltes sich, sobald es voin Felde kommt, nothwendigcrweise unter einegrößere Anzahl von Eigenthümern, als jede andere Waare, unddiese Eigenthümer können niemals wie eine Anzahl unabhängigerManufakturistcn an einem Orte zusammengebracht werden, sondernsind nothwendig über daS ganze Land hin zerstreut. Diese erstenEigenthümer versorgen entweder unmittelbar die Konsumenten inihrer Nachbarschaft, oder sie geben ihre Verrathe an inländischeHändler, welche diese Konsumenten versorgen. Mithin sind dieinländischen Gctrcidehändlcr mit Einschluß der Pächter und derBäcker nothwendig zahlreicher, als die Verkäufer irgend einer anderenWaare, und ihr zerstreuter Aufenthalt macht es zugleich ganz unmög-lich, daß sie sich in eine allgemeine Verbindung einlassen. Wenndaher in einem Jahre dcö Mangels Einer oder der Andere unterihnen findet, daß er weit mehr Getreide liegen hat, als er zu demlaufenden Preise vor Ende des Jahres abzusetzen hoffen kann, sowird er es sich nicht einfallen lassen, diesen Preis zu seinem eigenenSchaden, und bloß zum Vortheil seiner Nebenbuhler uud Kon-kurrenten aufrecht zu erhalten, sondern wird ihn lieber sofort herab-setzen , um nur sein Getreide noch vor der neuen Ernte los zu wer-den. Dieselben Beweggründe, dieselben Interessen, die so dasVerfahren des einen GctrcidchäudlcrS leiten würden, müssen auchdas aller übrigen bestimmen, und sie sämmtlich nöthigen, ihr Ge-