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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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um so drückendere Auflage für das arme Volk bildet, als man dem-selben aufs Eifrigste die Lehre beibringt, daß es eine Pflicht sei,ihnen zu geben, und eine sehr große Sünde, ihnen seine Mildthätig-keit zu versagen. Und dazu kommt nun noch, daß die Geistlichkeitin allen dreien am allermeisten Land zusammenschlägt.

Viertens sind die englischen Kolonien in dem Absäße ihrerüberschüssigen Produkte, d. h. dessen, was sie nicht selbst verzehren,mehr begünstigt, und genießen eines ausgedehnteren Marktes, alsdie Kolonien jeder anderen europäischen Nation. Jede europäischeNation hat mehr oder weniger den Handel mit ihren Kolonien fürsich selbst zu monopolisiern gesucht, und deshalb den Schiffen fremderNationen verboten, mit jenen zu handeln, und den Kolonien selbstuntersagt, europäische Güter von irgend einer fremden Nation einzu-führen. Doch ist dieses Monopol von verschiedenen Nationen aufverschiedene Weise ausgeübt worden.

Einige Nationen haben den ganzen Handel mit ihren Kolonieneiner privilcgirten Gesellschaft übergeben, von welcher die Kolonistenalle ihnen nöthigen europäischen Waaren kaufen, und an die sie ihrganzes überschüssiges Produkt verkaufen mußten. ES lag daher imInteresse der Gesellschaft, nicht nur die ersteren möglichst theuer zuverkaufen und das letztere möglichst wohlfeil zu kaufen, sondern auchvon dem letzteren selbst zu diesem niedrigen Preise nicht mehr zu kau-fen, als sie in Europa zu einem sehr hohen Preise wieder absetzenkonnten. Es lag in ihrem Interesse, nicht nur in allen Fällen denWerth des überschüssigen Produktes herabzusetzen, sondern auch invielen Fällen die natürliche Vermehrung desselben zu schwächen undniederzuhalten. Unter allen nur erdenklichen Mitteln, daS natür-liche Wachsthum einer neue» Kolonie zu verkümmern, ist daS einerprivilegirten Gesellschaft ohne Zweifel daö wirksamste. Dennoch istdies die Politik Hollands gewesen, wiewohl freilich seine Gesellschaftim gegenwärtigen Jahrhundert in manchen Stücken die Ausübungihres Privilegiums aufgegeben hat. Auch Dänemark bekannte sichbiö zur Regierung des vorige» Königs zu dieser Politik. Gelegent-lich folgte auch Frankreich der nämlichen Politik, und jüngst, seit1735, nachdem alle anderen Nationen dieselbe ihrer Abgeschmacktheitwegen aufgegeben hatten, ist sie die Politik Portugals , wenigstens