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Falle macht es die Menge und der zerstreute Aufenthalt den verschie-denen Handelsleuten unmöglich, gemeinschaftliche Sache zu machen,und ihre Konkurrenz verhindert sie, übermäßige Gewinnstc zu ziehen.Die Kolonien sehen sich bei einer so liberalen Politik in Stand gesetzt,ihre eigenen Erzeugnisse zu anständigen Preisen zu verkaufen, unddie europäischen Güter eben so zu kaufen. Dicö war sei der Auf-lösung der Plymouthö-Gesellschast, wo unsere Kolonien noch in derKindheit waren, allezeit die Politik Englands; es ist auch die Frank-reichs gewesen, und ist es seit der Aufhebung der in England soge-nannten Missisippi-Gesellschaft geblieben. Der Gewinn also, denFrankreich und England aus dem Handel mit ihren Kolonien ziehen,ist zwar allerdings etwas höher als er bei der freien Konkurrenz alleranderen Nationen wäre, aber doch keineswegs ausschweifend groß,und der Preis der europäischen Güter ist auch in den meisten Kolo-nien dieser beiden Nationen nicht übertrieben hoch. So sind auchGroßbritanniens Kolonien bei der Ausfuhr ihrer überschüssigen Pro-dukte nur in gewissen Waaren auf den Markt des Mutterlandes be-schränkt. Da diese Waaren in der Navigationöakte und einigenspäteren Akten besonders aufgezählt sind, so heißen sie aufgezählteWaaren (onumoiirterl oommorlitios) ; die übrigen heißen unaufge-zählte (iion - onumoiatorl) , und können unmittelbar nach anderenLändern ausgeführt werden, wenn es nur in britischen oder in Kolo-nialschiffcn geschieht, von denen der Eigenthümer und Dreiviertelder Seeleute britische Unterthanen sind.
Unter den unaufgezählten Waaren sind einige der wichtigstenErzeugnisse Amerikas und Westindicns : Getreide aller Art, Bau-holz, Ungesalzene Lcbcnsmittcl, Fische, Zucker und Rum.
Getreide ist natürlich der erste und wichtigste Gegenstand derKultur aller neuen Kolonien. Indem das Gesetz ihnen einen sehrausgebreiteten Markt zugesteht, muntert cS die Kolonien auf, dieseKultur weit über die Konsumtion eines dünn bevölkerten Landeshinaus zu treiben, und so im BorauS für den reichlichen Unterhalteiner stets wachsenden Bevölkerung zu sorgen. '
In einem ganz mit Wald bedeckten Lande, wo das Holz wenigoder gar keinen Werth hat, sind die Kosten der Lichtung das Haupt-hinderniß der Bodenverbesserung. Gesteht nun daS Gesetz den Ko-