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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Theer, Pech und Terpentin auszuführen, mußte natürlich den Preisdes Zimmerholzes in den Kolonien erniedrigen, und folglich dieKosten des Abholzcns vermehren und so die Bodcnverbcsscrung ver-hindern. Allein zu Anfang des jetzigen Jahrhunderts 1703 suchtedie schwedische Pech- und Thccrgcsellschast den Preis ihrer Waarenfür Großbritannien dadurch zu erhöhen, daß sie die Ausfuhr der-selben, — außer in ihren eigenen Schiffen, zu dem von ihr bestimm-ten Preise, und in gewissen von ihr geeignet gefundenen Quantitä-ten , — verbot. Um diesem sonderbaren Stück von Handelspolitikentgegen zu wirken, und um sich nicht nur von Schweden , sondernauch von allen übrigen nordischen Mächten so unabhängig als mög-lich zu machen, gab Großbritannien eine Prämie auf die Einfuhrvon Schiffsmaterialicn aus Amerika , und diese Prämie hatte dieWirkung, den Preis des Zimmerholzes in Amerika weit mehr zuerhöhen, als ihn die Einschränkung aus den heimischen Markt herab-setzen konnte. Da beide Maaßregeln zu gleicher Zeit ergriffen wur-den, so war ihre vereinte Wirkung eher die, die Urbarmachung inAmerika zu fördern, als sie zu hindern.

Obgleich Roh- und Stangcncisen gleichfalls unter die aufge-zählten Waaren gesetzt worden war, so war es doch, wenn eS ausAmerika eingeführt wurde, von starken Zöllen, die es bei der Ein-fuhr aus andere» Ländern entrichten mußte, befreit, und cS trug dieeine Verordnung mehr zur Förderung von Eiscnhammcranlagen inAmerika bei, als die andere dieselbe verhinderte. Keine Manufakturerfordert einen solchen Holzverbranch, oder trägt so viel zur Lichtungeines waldbewachsencn Landes bei, als Eisenhämmer.

Die Wirkung einiger dieser Verordnungen, daß sie den Werthdes amerikanischen Zimmerholzes erhöhten, und dadurch die Urbar-machung des Landes erleichterten, ist vielleicht von den Gesetzgebernweder beabsichtigt noch begriffen worden. Wenn aber auch ihrewohlthätigen Folgen in dieser Rücksicht zufällig gewesen sind, sowaren sie doch darum nicht weniger reell.

Zwischen den britischen Kolonien in Amerika und in Westindien besteht sowohl in den aufgezählten als i» den unaufgczähltcn Waarendie vollkommenste Handelsfreiheit. Die Kolonien sind jetzt so be-völkert und blühend geworden, daß jede in der einen oder in der