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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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sogenannten ostindischcn Landhandel, und zwar nicht bloß für denvon Europäern, sondern auch für den von den eingebornen Jndicrnbetriebenen Theil desselben. Man sieht in diesem Hafen oft eineMenge Schiffe der Chinesen und Japaner, Schiffe auö Tunkin,Malakka, Cochin-China und der Insel Celebcs. Eine so vorthcil-haftc Lage hat cS diesen beiden Kolonien möglich gemacht, alleHindernisse zu überwinden, welche der despotische Geist einer privi-legirtcn Gesellschaft ihrem Gedeihen dann und wann in den Weglegen konnte. Batavia insbesondere wurde es dadurch möglich, dengroßen Nachtheil zu überwinden, daß es vielleicht das ungesundesteKlima in der Welt hat.

Die englischen und holländischen Gesellschaften haben, obgleichsie außer den beiden eben erwähnten keine ansehnlichen Koloniengründeten, dennoch bedeutende Eroberungen in Ostindien gemacht.Allein in der Art, wie sie ihre neuen Unterthanen beherrschen, hatsich der natürliche Geist einer privilegirtcn Gesellschaft aufs Deut-lichste gezeigt. Auf den Gewürzinscln sollen die Holländer alle Ge-würze verbrennen, die ein fruchtbares Jahr über diejenige Quantitäthinaus hervorbringt, welche sie in Europa mit einem Gewinne, wiesie ihn wünschen, abzusetzen hoffen können. Auf denjenigen Inseln,wo sie keine Niederlassungen haben, geben sie den Leuten eine Be-lohnung , welche die Blüthen und jungen Blätter der Gewürznelken-und Muskatnußbäume, die daselbst wild wachsen, sammeln. Jetztaber sollen diese Bäume durch jene rohe Politik fast ganz vertilgtworden sein. Selbst auf den Inseln, wo sie Niederlassungen haben,ist, wie cd heißt, die Zahl dieser Bäume sehr vermindert. Wenndas Produkt ihrer eigenen Inseln größer wäre als daS Bedürfnißihres Marktes, so könnten, fürchten sie, die Eingeborenen Mittelfinden, einen Theil davon anderen Nationen zuzuführen, und daherhalten sie es für die beste Art, sich ihr Monopol zu sicher», wenn sieSorge tragen, daß nicht mehr wachse, als sie selbst zu Marktebringen. Durch allerlei Künste der Bedrückung haben sie die Be-völkerung auf verschiedenen molukkischcn Inseln ziemlich so weit ver-mindert , daß sie gerade hinreichend ist, ihre eigenen unbedeutendenBesatzungen und diejenigen ihrer Schiffe, welche von Zeit zu Zeitdie Gewürzladungcn holen kommen, mit LcbcnSmittcln und anderen