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eröffnet«: Feldes ob, sondern bestimmt sich lediglich nach der Produktivität derjedesmaligen Industrie. Der Gewinn besteht in dem, was von den durch Auslagevon Kapital und Arbeit erzeugten Produkten nach Wiedererstattung des Kapitalsund Arbcitswerthcs übrig bleibt, oder in dem Werthe dieses llebrigblcibcnden.Es leuchtet mithin ein, daß er nicht von der bloße» Ausdehnung des der Kapital-anlcgnng eröffneten Feldes, so groß diese Ausdehnung auch sein mag, bestimmtwerden kann. Nehmen wir zu größerer Verdeutlichung an, daß die VorsehungGroßbritannien mit einer Million Acres Land vermehre, so würde der Einflußdieser Vodcnvermchrung oder dieser Vergrößerung des bisher der Kapitalaulegungeröffneten Feldes auf den Gewinnsatz lediglich von der Fruchtbarkeit des neuenLandes abhängen. Hätte es nur denselben Grad von Produktivität als der bereitsin Anbau genommene arme Boden, so könnte» wir fünfhundert bis tausendMillionen Pfund Sterling auf seine Kultur verwenden, aber es würde daraus dochgewiß noch keine Vergrößerung des Gewinnsatzes hervorgehen. Wenn die Pächterdes schlechtesten jetzt bebaute» Landes bei einem bestimmten Kapital zehn Quartcroder zehn Pfund Sterling gewinnen, so werden sie offenbar auch dann, wenn siedas nämliche Kapital in ein anderes eben so armes Land stecken, nur eben so vielgewinne». Hätte hingegen das neu hiuzugekommenc Land eine größere Produktiv-kraft, tils das schlechteste des bisher angebauten, so würde der Gewinnsatz aller-dings steigen; allein cd ist klar, daß er nicht deshalb fliege, weil das Feld fürKapitalaulegung größer, sondern weil eS produktiver geworden ist, — weil dienämliche Auslage von Kapital, die bei dem zuletzt in Anbau genommenen Bodenzehn Quartcr oder zehn Pfund Sterling liefert, dann vielleicht zwölf bis fünfzehnQuarterS oder zwölf bis fünfzehn Pfund Sterling einträgt.
Allein mau sagt, daß das Monopol des KolvnialhandelS die Wirkung habe,das Feld für Anlegung von Kapitalien nicht nur zu erweitern, sonder» auch pro-duktiver zu machen. Nach Smith's Theorie machen, wenn neue und ungewöhnlichvortheilhaftc Wege des auswärtigen Handels entdeckt werden, diejenigen Kaufleute,die dieselben einschlagen, mehr als gewöhnliche Gewinnste, und diese größerenGewinnste veranlassen die Kapitalisten, ihre Kapitalien aus weniger gcwinnreichenGeschäften herauszuziehen, so daß die für den inländischen Absatz hervorgebrachteMenge von Waaren sich vermindert, und, da die Nachfrage die nämliche bleibt,ein allgemeines Steige» der Preise und Gewinnste eintritt. Ricardo hat abergezeigt, daß diese Behauptung falsch sei. Ein gewisser Betrag des Nationalein-kommens wird für fremde Waaren ausgegeben, und wenn sich nun neue Handetö-wegc, sei eS durch ein Monopol oder auf andere Weise, öffnen, so wird entwederdie nämliche, oder eine größere, oder eine geringere Summe jenes Einkommensfür fremde Waare» ausgegeben werden. Bleibt die Summe die nämliche, so wirdauch die nämliche Summe für einheimische Artikel ausgegeben werden, und e« trittgar keine Veränderung ein. Wird die Summe des für fremde Waaren ausge-gebenen Nationaleinkommens größer, so wird, da eine vcrhältnifimäßig geringereNachfrage nach einheimischen Artikeln entstehen muß, ein entsprechender Theildes Kapitals und der Arbeit, die früher auf Hervvrbringuug von Waaren für den