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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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verschaffen kann, besteht, dennoch selbst nach dieser Voraussetzungauch unter sonst gleichen Umständen das Einkommen eines handel-treibenden und Manufakturen besitzenden Landes stets weit größersein, als das Einkommen eines Landes, welches weder Handel nochManufakturen hat. Mittelst deS Handels und der Manufakturenkann jährlich eine größere Menge von Nahrungsmitteln in ein Landeingeführt werden, als sein eigener Boden bei dem jedesmaligenZustande der Kultur liefern könnte. Die Bewohner einer Stadt,die oft gar keine eigenen Ländcreien haben, ziehen doch durch ihreIndustrie so viele Rohprodukte aus den Ländcreien anderer Leutean sich, daß sie sich dadurch nicht nur mit den Materialien zu ihrerArbeit, sondern auch mit dem Fonds zu ihrem Unterhalt versorgen.Was aber eine Stadt in Verhältniß zu der benachbarten Landschaftist, das kann auch oft ein unabhängiger Staat in Verhältniß zuanderen unabhängigen Staaten sein. So zieht Holland einengroßen Theil seiner Nahrungsmittel aus anderen Ländern: lebendigesVieh auS Holstein und Jütland , und Getreide fast aus alleneuropäischen Ländern. Mit einer geringen Quantität verarbeiteterProdukte kauft man eine große Quantität von Rohprodukten. EinHandel und Manufakturen besitzendes Land kann also natürlicher-weise mit einem kleinen Theile seiner verarbeiteten Produkte einengroßen Theil der Rohprodukte anderer Länder kaufen, während um-gekehrt ein Land, das weder Handel noch Manufakturen hat, inder Regel gezwungen ist, mit Aufwand eines großen Theils seinerRohprodukte sich einen nur sehr kleinen Theil von den Manufaktur-produkten anderer Länder zu kaufen. Das eine führt Etwas aus,was nur wenige Menschen nährt und versorgt, und führt dafür dieNahrungö- und VcrsorgungSmittcl für viele Menschen ein. DaSandere führt die Nahrungö- und Versorgungsmittel für viele Men-schen aus, und führt nur für wenige welche ein. Die Bewohner deseinen müssen immer eine größere Quantität von Nahrungsmittelnhaben, als ihre eigenen Länder bei dem jedesmaligen Zustande derKultur liefern können; die Bewohner des anderen müssen immereine weit geringere Quantität haben.

Gleichwohl kommt dieses System, ungeachtet aller seiner Un-vollkommenhciten, unter allen bis jetzt in der politischen Ockonomielll. 23