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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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innerhalb ihres eigenen Gebietes den ausgedehntesten Markt ver-schafften. Der Kirehenzchntc aber zerfällt in so kleine Theile, daßkeiner der Eigenthümer ein ähnliches Interesse haben kann. DerPfarrer eines Kirchspiels wird niemals seine Rechnung dabei finden,wenn er eine Straße oder einen Kanal nach einem entfernten Theildes Landes anlegt, um den Produkten seines kleinen Kirchspiels einengrößeren Markt zu eröffnen. Solche Steuern bringen also, wennsie für den Unterhalt des Staates bestimmt sind, einige Vortheile,wodurch ihre Unbequemlichkeiten gcwissermaaßcn aufgehoben werden.Sind sie aber zum Unterhalte der Kirche bestimmt, so haben sieNichts als Unbequemlichkeit in ihrem Geleite.

Steuern auf daS Bodenprodukt können entweder in natura odernach einer gewissen Schätzung in Geld erhoben werden.

Dem Pfarrer eines Kirchspiels oder dem Herrn cincö kleinenGutes, der auf demselben wohnt, kann cS zuweilen Vortheilhaftscheinen, den Zehnten oder die Rente in natnra zu empfangen. DieQuantität, welche einzusammeln ist, und der Bezirk, innerhalbdessen sie. einzusammeln ist, sind so klein, daß der Pfarrer und derGutsherr mit eigenen Augen über die Einsammlung und die Ver-wendung des ihnen zustehenden Theiles wachen können. Der Herreines großen Gutes hingegen, der in der Hauptstadt wohnt, würdein Gefahr sein, durch die Nachlässigkeit und noch mehr durch dieBetrügereien seiner Verwalter und Agenten viel zu verlieren, wenner die Renten von einem Gute in einer entlegenen Provinz in naturaempfangen sollte. Noch größeren Verlust würde natürlich der Lan-desherr durch die Mißbräuche und Nntcrschleise der Steuereinnehmererleiden. Die Diener des sorglosesten Privatmannes sind immernoch mehr unter den Augen ihres Herrn, als die Diener des sorg-samsten Fürsten , und ein in Iiiitm'a bezahltes öffentliches Einkommenwürde durch die schlechte Amtsführung der Einnehmer soviel verlie-ren, daß nur ein kleiner. Theil von dem, was vom Volke erhobenworden, in die Schatzkammer des Fürsten gelangte. Dennoch heißtcS, daß ein Theil des öffentlichen Einkommens in China wirklichauf diese Art bezahlt wird. Unstreitig finden die Mandarinen undanderen Steuereinnehmer ihren Vortheil dabeidiese Zahlmigsart,