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anderen Staates legen kann, ohne der Industrie oder dem Handelseiner eigenen Unterthanen zu schaden. Der allerwichtigstc Transito-zoll, der irgendwo in der Welt gezahlt wird, ist der, welchen derKönig von Dänemark von allen Handelsschiffen erhebt, die den Sundpassiern.

Solche Steuern, die, wie der größere Theil der Zoll- undAeciscabgabcn, von Lurnöwaaren erhoben werden, fallen zwar ohneUnterschied auf alle Arten des Einkommens, und werden am Endeohne alle Vergütung von den Konsumenten der so besteuerten Waa-ren gezahlt; aber sie fallen nicht immer gleichförmig oder verhältniß-mäßig auf das Einkommen jedes einzelnen Individuums. Da sichder Grad seiner Konsumtion nach Jedermanns Willkür richtet, soträgt er auch mehr nach seiner Willkür, als nach Verhältniß seinesEinkommens zu jenen Steuern bei: der Verschwender trägt mehr,der Sparsame weniger bei, als er nach Verhältniß seines Vermögensthun könnte. Während der Minderjährigkeit trägt ein Mensch vongroßem Vermögen durch seine Konsumtion gewöhnlich nur sehrwenig zur Unterstützung des StaatcS bei, durch dessen Schutz er seingroßes Einkommen genießt. Die, welche im Auslande leben, tra-gen durch ihre Konsumtion gar Nichts zur Unterstützung der Regie-rung ihres Vaterlandes bei, in welchem doch die Quelle ihrer Ein-künfte liegt. Wenn eö in diesem ihrem Vatcrlande keine Landtareoder keine beträchtliche Abgabe von der Übertragung des beweg-lichen oder unbeweglichen Eigenthums giebt, wie dies in Irland derFall ist: so kann es geschehen, daß solche Abwesende durch denSchutz einer Regierung, zu deren Unterstützung sie auch nicht einenSchilling beitragen, eines großen Einkommens genießen. DieseUnglcichfömigkcit ist gewiß in einem solchen Lande am Größten,dessen Regierung der eines anderen Landes mehr oder weniger unter-geordnet und unterworfen ist. Leute, die das ausgedehnteste Eigen-thum in dem abhängigen Lande besitzen, ziehen eö dann gewöhnlichvor, in dem regierenden Lande zu wohnen. In dieser Lage befindetsich Irland, und man kann sich daher nicht wundern, daß der Vor-schlag , die Abwesenden (ul>s6»l,oo8) einer Steuer zu unterwerfen, indiesem Lande so wohl anfffrnommcn wird. ES dürste freilich etwasschwer sein, zu bestimmen, welche Art oder welche Dauer von Ab-