Das Gebäude.
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Auf der Balustrade des Baues stehen 34 drei Meter hohe,aus dem Stein von Merlera nächst Pola gefertigte Porträt-statuen zur Erinnerung an jene Männer, welche bahnbrechendfür die Wissenschaft gewesen sind und den Horizont derBeobachtung und Erkenntniss plötzlich erweitert haben, vomgrauen Alterthume angefangen bis zur Neuzeit; eine Ergän-zung dazu bilden 64 Porträtköpfe berühmter Naturforscheraller Zeiten über den Fenstern des zweiten Stockwerkes, aufwelche sich die mit goldener Schrift auf rothen Marmor-tafeln eingravirten Namen über den Fenstern des erstenStockwerkes beziehen.
Die Statuen sowohl wie die Porträtköpfe sind chrono-logisch geordnet, in der Art, dass mit dem Alterthume linksan der Langseite gegen die Bellariastrasse begonnen und,für den Beschauer gerechnet, nach rechts fortgeschritten wirdüber die Schmalfront an der Lastenstrasse, die Langseite amMaria Theresia-Platz bis zur Schmalseite an der Ringstrasse,welche mit der Neuzeit endet.
Statuen auf der Balustrade.
Facade gegen die Bellariastrasse.
Eckrisalit links.
1. Anaxagoras , jonischer Philosoph, geh. 492 v. Chr.zu Klazomenä, gest. 428 v. Chr. zu Lampsakos ; der Erste, derSonnen- und Mondfinsternisse, sowie auch Erdbeben u. s. w.als natürliche Erscheinungen erklärte. (Fr. Beer.)
2. Empedokles, griechischer Philosoph aus Agrigent in Sicilien , 490 bis 4Z0 v. Chr., der alles Seiende als aus denvier Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft bestehend be-trachtete und unter Anderem eine dem Darwinismus ver-wandte Anschauung über die Entstehung der Organismenlehrte. (Fr. Beer.).
3 . Herodot , griechischer Geschichtschreiber, geh. 484v. Chr. zu Halikarnassus in Karien , gest. um 424 v. Chr.;wird als Vater der Geschichte bezeichnet, machte ausge-dehnte Reisen in Asien und Afrika . (Josef Rössner.)