XI.
K affeehäuser.
Wir besuchten an einem schönen Sonntag-Abend einstdas nahe beim Arno gelegene, neue Französische Kaf-feehaus , welches mit einer Zucker-Bäckerei und Wein-und Liqueur-Handlung, im nämlichen Lokale, in Ver-bindung steht, und in Florenz wegen seiner elegantenEinrichtung und der besser zubereiteten Getränke undSorbette von der schönen Welt vorzugsweise Beifall er-hält. Schon waren die Stühle vor dem Hause im Schat-ten aufgestellt, und zum Theile schon von Leuten inBesitz genommen, welche die nach dem Corso wallendeMenge zu sehen gekommen waren. „Bottega!“ rief derSchweitzer am Eingänge, während wir uns um ein klei-nes ’ noch freies Tischchen niedersetzten, und wurdedarauf von dem kürzlich angelangten jungen Deutschen zur Erklärung veranlagt, dafs dies der gewöhnliche Rufin allen Botteghe (Boutiquen, Buden) seye, wenn man