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der Magnetnadel.

nördlich von dem gesuchten Hafen nähert. In der Südsee habeich vom Hafen Callao de Lima bis Guayaquil hei einem Breiten-unterschiede von 9° 50', eine Inclinations-Veränderung von 33°, 05gefunden (s. meine Relation hisioriqne, T. III. p. (122). Von Gu-armey (Br. 10°4'S) undHuaura (Br. 11°3') bisCyancay (Br. 11°32')sind die Neigungen 6°,80, 9°,00 und 10°,35 cent. Eintheilung. DieOrtsbestimmung mittelst der magnetischen Inclination hat da, woder Schitfscurs die isoklinischen Linien fast senkrecht schneidet,das Merkwürdige, dass sie die einzige ist, welche jeder Zeitbe-stimmung, und also des Anblicks der Sonne und der anderen Ge-genstände entbehren kann. Ich habe vor Kurzem erst aufgefun-den, dass schon am Ende des 1(1. Jahrhunderts, also kaum 20Jahre nach der Erfindung des Inclinatoriums von Robert Norman,in dem grossen Werke de Magnete von William Gilbert, Vorschläge,die Breite durch die Neigung der Magnetnadel zu bestimmen, ge-macht worden sind. Gilbert (Rhydologia nova de magneie lib. V.cap. 8, p. 200) rühmt die Methode als anwendbar, „aere ealiginoso “Edward Wright in der Vorrede, welche er dem grossen Werkeseines Lehrers beigefügt hat, nennt einen solchen Vorschlag „vie-les Goldes werth“. Da er mit Gilbert irrigerweise annahm, dassdie isoklinischen Linien mit den geographischen Parallelkreisen,wie der magnetische Aequator mit dem geographischen, zusam-menfielen, so bemerkte er nicht, dass die erwähnte Methode einelocale und viel eingeschränktere Anwendung hat“. Im KosmosThl. IV, S. 171 finden wir dann noch aufgezeichnet, dass der Je-suit Cabeus, Verfasser der Philosophia nuignetiaa (in qua nova quae-dam pyids ewplicalur quae poli elevationem ubique, demonxtrat) , auchschon in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Aufmerksam-keit auf diesen Gegenstand geleitet habe.

f. Die Intensität.

Neben der Declination und Inclination kommt als drittes, 298aber insofern es sich um die Erkenntniss des tellurischen Magne-tismus seihst handelt, als wichtigstes Moment noch die Stärkeoder Intensität der magnetischen Kraft in Betracht. Zwei Mag-netnadeln von gleicher Form und Grösse haben, häufig ungleichemagnetische Kraft. Man prüft letztere, indem man durch einStück Eisen, welches man in die Nähe des einen Pols bringt, dieMagnetnadel ablenkt und dann das Eisen entfernt. Die Nadel

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