Geologisches Eiigebniss.
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saminenwachsen derselben durch neue Erhebungen desMeeresbodens, oder durch Anschwemmung entstandenenLandes, allmählich die Gestaltung seiner Oberfläche die ihmjetzt eigenthiimlich ist, und die sich in immer fortschrei-tender Ausbildung oder Umformung durch dieselben Wir-kungen befindet.
Aus dieser Vorstellung folgt weiter: dafs es eine Zeitgegeben haben kann, in welcher ein grofser, ja wohl derbei weitem gröfste Theil des jetzt trocknen Landes und derInseln auf dem Grunde des Weltmeeres verborgen gelegenbat. Diese Folgerung ist auch von allen Seiten betrachtetauf keine Weise unnatürlich; vielmehr verträgt sie sich voll-kommen wohl mit allen übrigen Verhältnissen des jetzt be-stehenden trocknen Landes, und zwar insbesondere mitdem zwischen diesem und dem Meere bestehenden Gröfsen-Verhältnisse. Die Oberfläche des jetzigen trocknen Fest-landes und der Inseln macht ungefähr den vierten Tlieil derganzen Erdoberfläche aus, die drei übrigen Viertheile sindvom Meere bedeckt. Die Erhöhung der höchsten Thciledes festen Landes über der Meeresfläche, die aber nur vonsehr wenigen einzelnen Puncten auf demselben erreicht wird,beträgt höchstens vier und zwanzig tausend Fufs oder gegenEine geographische Meile. Dieser höchsten Puncte abersind so wenige, und selbst die gröfseren Landstrecken dienur die Hälfte dieser Höhe erreichen, sind so sparsam aufder Erdoberfläche zerstreut, dagegen die Flachländer, diesich nur einige hundert Fufse oder noch weniger über dieMeeresfläche erheben, so grofs und weit verbreitet, dafsman schwerlich viel mehr als tausend Fufs für die mittlereHöhe alles trocknen Landes über der Meeresfläche anneh-men kann. Die gröfsten Tiefen des Meeres sind zwar un-bekannt, und aus wirklichen Messungen weifs man nur dafsan vielen Stellen desselben sein Grund tiefer als viertausendsiebenhundert Fufs unter seiner Fläche liegt. Es ist aber