ZUM I. Theil.
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schon weit genug entwickelt um einen solchen Gedankenwagen zu können, aber die Welt kannte diese Entwicke-lung noch nicht.
Die gröfsere Erweiterung der Erhebungstheorie findetman erst in der Abhandlung des II. v. Buch über denTrapp - Porphyr (jetzt Trachyt benannt) 1 2 ). In dieserspricht Er sich schon für die Möglichkeit aus, dafs sehrgrofse Bergmassen, wie der Montdore, und der Cantal,erhoben, dafs Granit durch vom Innern der Erde aufstei-gende elastische Dämpfe in porphyrartige Gesteine könnteverwandelt worden seyn.
Dafs Er auch die Erhebung noch gröfserer, ja sehrgrofser Gebirgsmassen anzunehmen geneigt ist, deutet Erin seiner Abhandlung über das Berninagebirge wenig-stens an 2).
Später stellte er den ganz neuen Gedanken von Er-hebungskratern auf, der jedoch auch nur auf eigent-liche vulcanische Formen bezüglich ist 3 ), und der sich dannin Seiner Beschreibung der Canarisclien Inseln weiter aus-gefiihrt, und durch die schönen Charten und Abbildungenvon Palma , Sautorin und Barren Island erläutertfindet.
Den grofsen Hauptgedanken aber, den, dafs ganze,ja alle Gebirgsketten durch die Erhebung in der Richtunglanger Spalten entstanden seyn möchten, hat Er zuerst klarund unumwunden in Seinen erst im J. 1825 erschienenenAbhandlungen über den Dolomit als Gebirgsartausgesprochen 4 ).
1) Abhandlungen der physical, Classe der kenigl. Akademie zu
Berlin , a. d. Jahren 18J2 —1813. S. 129 f.
2) Abh. derselben Akad. a. d. Jahren 1814 —1815. S. 105 f.
3) Abh. derselben Akad. a. d. Jahren 1818 —1819. S. 51 f.
4) Dieselben Abliandl. v. d. Jahren 1822-1823. S. 83—136.
gedruckt 1825.