Band 
III. Theil.
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Zusätze

die Verwandlung irgend eines Theils dieses Wassers inDampf eine verhältnifsmäfsige Trennung der Blättchen,zwischen denen die Feuchtigkeit sitzt, bewirken. DieWirkungen dieser Trennung sind: erstens die mehr oder |weniger vollkommene Desagregation der die Lava bildendenKrystalle; zweitens, das Aufschwellen der Lava durch dieMasse des erzeugten Dampfes, und die Mittheilung einerexpansiven Kraft, welche der Summe der Elasticitätenaller Theile des erzeugten Dampfes gleich ist, mit welcherdie Masse nun gegen die Flächen drückt die ihrer Aus-dehnung im Wege stehen; und drittens, eine der Massemitgetheilte gröfsere oder geringere Flüssigkeit, die ausder Beweglichkeit und Elasticität des zwischen den nahe-liegenden krystallinischen Theilen erzeugten Dampfes ent-steht. Der Grad von Flüssigkeit, den die Lava auf dieseWeise erhält, wird bestimmt durch die ungefähre (mittlere)Gröfse und Gestalt der dieselbe bildenden Krystalle undfesten Theile, und durch die Menge oder das Volum desDampfes der dabei als Vehikel wirkt. Unter den ver-schiedenen Wirkungen, die dieser Hergang im Innern derLavamasse haben kann und wird, bemerkt der Urheberdieser Theorie das Vereinigen des Dampfes in gröfsereMassen, das Aufsteigen dieser Dampfmassen in der flüssi-gen Lava, das Rückwirken des dadurch entstehendenDruckes auf den zurückgebliebenen (nicht zu gröfserenMassen vereinigten und nicht mit aufgestiegenen) geringemTheil von Dampf, die damit erfolgende Condensirung diesesletztem, die ebenfalls hierdurch erfolgende Reintegri-rung der auseinander getriebenen festen Theile der Fels-art, die Lava genannt wird, und die Wahrscheinlichkeit .dafs durch dieses Reintegriren der Theile, welche währenddes Auseinandertreibens Veränderung in ihrer Form, be-sonders Verkleinerung, erlitten haben können, eine Stein-