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Excursion der Section Rhätia auf die Sulzfluh im Rhätikongebirge
Entstehung
Seite
15
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Eine der liebsten Erholung Pools, der neben der Bo-tanik nun auch Entomologie trieb, war es, im Sommerbald allein, bald in Gesellschaft eines guten Freundes, Bergund Thal zu durchwandern, den Schätzen der Natur nach-zuforschen, und gleichzeitig Land und Leute kennen zulernen. Die noch vorhandenen Tagebücher über einzelnedieser Reisen in den Jahren 1782 bis 1788, sowie seine1784 von der landwirthschaftlichen Gesellschaft Bündensmit einem Preise bedachte, im 6. Bande des Sammlers ab-gedruckte Abhandlung „Etwas zur Beantwortung der Frage:welches sind die vornehmsten auf den Alpen wachsendenguten und schädlichen Pflanzen“, zeigen, wie gut er die-selben für die genannten Zwecke benutzte, — und diewiederholt von ihm oder Catani im Sammler publizirtenReisebemerkungen, die sich auf fast alle Theile des Kantonserstreckten, klärten über manche Verhältnisse und Eigen-thümlichkeiten, sowie über die Flora des damals noch sowenig bekannten Landes auf.

Im September 1785 machte er in Zürich die Bekannt-schaft von Johann Kaspar Füssli , dessen EntomologischeBibliothek sowohl, als auch seine schätzbaren Sammlungenihm imponirten, wie er auch „in der mündlichen Unter-redung manchen Kunstgriff zur Sammlung und Versorgungder Insekten erlernte“. Diese Reise vermittelte auch diespäter für ihn so wichtig gewordene Befreundung mitSchellenberg und Clairville in Winterthur .

Eine andere im Juli 1788 auf den Badus (Six Madun)im Bündner Oberlande und den Gotthard unternommene

S. 2 schon gegeben haben, sind nur 6 Bände erschienen, welche dieJahre 1777 bis 1784 betreffen. Er ist sehr selten geworden, enthälteine Reihe vortrefflicher Aufsätze über Graubünden in topographischer,orographischer, botanischer, zoologischer, entoinologischer, etj molo-gischer u. a. Beziehung. Besonders Pool und Catani waren fleissigeMitarbeiter.