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Bergbau auf Nursera rDas Ferrera- Thal, worin flie Nursera- Alpe ge*legen, gehört zur Landschaft Sehams. Man gelangtnach Ferrera von Zillis aus, jenem oberwähnten unterDaspin gelegenen Dorfe, auf der Strasse über denSplügen nach Andeer i in Sehams er - Th al e, von wo ausman in den Pafs — die Roffeln, oder auch innereVia mala genannt — eintritt, und nach einer kleinenWeile die Strasse über den Spliigen verläfst, undöstlich in das Ferrera-Thal einlenkt. Hier eins dergrauenvollsten und zugleich schönsten Bilder, dieman sich denken kann. — Auf der einen Seite vondem Spliigen her der Rhein aus dem finstern Schlundehervorwüthend, auf der andern aus dem Ferrero-Thaldie wilde divers hervorbrechend, und sich mit einemfürchterlichen Sturz in den Rhein ergiefsend! —
Man passirt auf eben dieser Stelle eine über dieAvers geworfene Brücke, wandelt am rechten Ab-hange des Ferrera -Thals eine Strecke fort, sezt übereine zweite Brücke auf der linken Seite über, aufwelcher man am jähen Gelände dieses fürchterlichenThaies, überrascht von zwei weitern prächtigen Fäl-len dieses Wildbachs bis nahe an die Eisenschmelz-hütte in Ferrera gelangt, wo man abermals eineBrücke, — die sogenannte Silberbrücke — passirenmufs, um nach der auf der südöstlichen oder rech-ten Seile gelegenen Nursera* Alpe ansteigen zu können.
Alle Feuer auf dieser Eisenhütte, selbst derSchmelzöfen erhalten den benötbigten Wind aus Was-