Band 
Dritter Theil. K-Q.
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Kanal

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Stege gelegt wird, oder auf Stege gelegte Schwar-ten. Die Wasserpflanzen, welche sich in demKanale erzeugen, muß man wegzuschaffen suchen.Haben sie sich so sehr angehäuft, daß zum Abschnei-den und Auerotten mit der Hand viele Zeit gehörte,so nimmt man dabey eine Maschine zu Hülfe; s.Schneidemaschine zu Unkraut im Wasser.

- Kämmt der Anfang eines Hauptkanals in daseine Ufer eines Flusses zu liegen, so wird er unter-halb dieses Anfangs durch einen Damm oder durchein Wehr gesperrt, damit man immer nur eine be-stimmte Menge Waffer in den Kanal hinleitenkönne. Dies ist um so mehr erforderlich, da selbstdie Flüffe nicht immer einerley Wasserstand haben.Nun könnte aber auch der Fluß in Fluthzeiten sosehr anschwellen, daß mehr Wasser in den Kanalträte, als er fassen könnte, oder als man sonst nöthighärte. Deswegen muß man an seinem Anfange dieUfer des Flusses hinlänglich hoch und dauerhaft ma-chen , und eine S ch ü tz e errichten, deren Grund-schwelle mir der Sohle des Kanals in einer undderselben Ebene liegt. Eine Schütze darf diesemOrte überhaupt nie fehlen, um in den Hauptkanalimmer so viel Wasser hinein lassen zu künnen, alsgut ist. Die besondern Kanäle gebrauchen selten dieseSchütze; zum Ablassen des übersiüssigen Wassers ver-sieht man sie mit einem Fluther, der an einerschicklichen Stelle durch eines seiner Ufer geht.

Das Wasser läuft viel freyer und regelmäßigerin den Kanal, wenn man ihm bey seinem Anfangeeine etwas größere Breite giebt, als man eigentlichbestimmt harte, und wenn man ihn durch convexeBogen mit den Ufern des Flusses verbindet. Soll -der Hauptkanal unterweges noch Bäche oder anderevon der Seite herbey stießeude Wasser aufnehmen, somüssen diese in ihn so hinein geleitet werden, daß beyder Vereinigung die Richtung des aufzunehmendenjii. Theil. B