Band 
Vierter Theil. R-Schrau.
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Räderuhren 43

befinden, worauf irgend eine bewegende Kraftwirkt. Letztere treibt die Rader herum und pflanztdadurch ihre Bewegung mit wachsender Geschwindigkeitvon einem Rade zum andern und zuletzt auf gewisseandere Theile, z. B. bis zu einer Last fort, die da-durch mit Vortheil gehoben, oder auf einen Wider-stand, der dadurch leicht überwunden werden soll.Hierher gehören vorzüglich diejenigen Rädermaschinen,wodurch Lasten mit einem geringen Aufwande vonKraft in die Höhe geschafft werden, wie die zusam-mengesetztern Heb zeuge; ferner diejenigen, welcheTheile bewegen, die etwas zermalmen, zerschneiden,zerreißen und niederdrücken rc., wie die Mahl-mühlen, Stampfmühlen, Schneidemühlen,Schleif- und Polirmühlen rc.; so wie die Uhr-werke, durch welche eine bestimmte Geschwindigkeitzuwege gebracht wird, und verschiedene andere sehrnützliche Maschinen. Die richtige Zusammensetzungaller Räderinaschinen stützt sich auf Grundsätze, dieman aus den Artikeln Rad an der Achse undRad und Getriebe kennen lernt.

Radermaschmen oder Ratermafchinen, s. Rä-verwert oder Räcerwerk.

Räderstange, ist eine viereckige 14 Fuß langeund 6 Zoll dicke Stange im Pochwerke, die untereinem rechten Winkel gegen die zweyte Welle de6Räderwerks hin steht. Sie sitzt an den kurzen Aer-men zweyer kleinen Docken fest, und vermöge dersel-ben wird sie hin und her bewegt. Durch die Rä-derstange wird das Sieb in dem Räder-oder Räte»werke gerüttelt und in Bewegung gesetzc.

Raderuhren, sind alle diejenigen Uhren, welcheRäder und Getriebe in sich enthalten. Sie unter-' scheiden sich dadurch von den Sonnenuhren und vonden gemeinen Wasser - und Sanduhren. Entweder