Band 
Vierter Theil. R-Schrau.
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Ramme

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einzurammenden Pfahl herabfallen. Vier neben derhorizontalen Welle angestellte Arbeiter ergreifen nam-licy die Hebel oder Kurbeln der Welle, drehen letztereherum und wickeln dadurch das Seit um die Welle,bis der Bär auf die bestimmte Höhe gehoben wor-den ist. Die Zuglinie, welche mrt dem einen Endein den Hebel, mit dem andern aber an den Fuß derRamme fest gemacht ist, bestimmt die Höhe vonselbst. Denn sobald die Linie straff gespannt ist (ihreLange hat man genau hiernach eingerichtet), so mußsich, durch fortgesehres Aufziehen, der Hintere Theildes Hebels neigen und der Bär muß aus den» Hakenauf den Pfahl herabfallen. Nun drehen die Arbeiterdie Welle n'ickwärtS herum, und lasten den Klobenmit dem eisernen Hebel bis auf den Bar herabßn«ken. Dieser hakt dann wieder ein und wird wiederaufgezogen.

Es giebt der erfundenen künstlichen Rammenheutiges Tages sehr viele. Ich will unter ihnen nurnoch diejenigen des Nordenskiöld, des Elian-der, des Vauloue und Bunce, des Schmidtund des Löwell anführen. Der Schwede Nor-denskiüld will die Kraft des Eintreibenö beymRammen dadurch verstärkt haben, daß er an deneinzurammenden Pfahl Gewichte hängte. Sein Lands-mann Eliander aber gab eine Ramme an, womitman die Pfähle schief in den Boden eintreiben konnte.Die Hakenrammmaschine der Engländer Vaulouöund Bunce war unter ollen mit eine der zweckmä-ßigsten. Auch diejenige des Zinngießerö Schmidtin Weimar war nicht übel eingerichtet. Das überRollen geschlagene Tau war mit einem vertikal um-laufenden Srirnrade verbunden, das in ein Getriebegriff, woran man mit cin Paar Kurbeln drehte.Dadurch wurde das Räderwerk «n Bewegung gesetzt,das Tau um seine Welle gewickelt und der Ramm-klotz in die Höhe gehoben, der sich dann oben wieder

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