2 o 6 Säemaschine
lich die Stellschraube^ so gedreht, daß dadurch alleLöcher in dem hölzernen Cylinder verengert oder un-ter dem zinnernen Cylinder ganz verschoben werden,so wird, von dem Ende jedes Lochs an gegen daszuleht verschlossene Ende des Cylinders hin, die Ober»fläche des hölzernen Cylinders in der Länge einesZolls unter dem zinnernen vorgeschoben und entblößt.An diesen Stellen können sehr kleine Saamen sichanhängen und den Bürsten entschlüpfen. Diests ver»hütet man auf folgende Art. Nachdem der hölzerneCylinder so gestellt worden ist, daß alle seine Löchervöllig nach außen geöffnet sind, so muß man in demzinnernen Cylinder an demjenigen Ende jedes Lochs,das nach dem zuleht verschlossenen Ende des Cylin-ders hin steht, ein i* Zoll langes und 4 Zoll drei«tes Stück ausschneiden. Die ausgeschnittenen Strei-fen muß man mit einigen kleinen Stiften an denhölzernen Cylinder und zwar an denjenigen Stellenbefestigen, welche vorher davon bedeckt waren. Wirddann durch Umdrehung der Stellschraube der zinnerneCylinder vorwärts geschoben, und werden dadurchdie Löcher in dem hölzernen Cylinder zum Theil oderganz verdeckt, so müssen die nun unverdeckten Stel-len des hölzernen Cylinders Zoll weiter nachdem zuletzt verschlossenen Ende des zinnernen hin zuliegen kommen. Sie werden also dann nicht unterden Bürsten des Saamenkastens weggehen; folglichkann sich in ihnen auch kein kleiner Saamen auf-halten.
An jedem Ende des Saamenkastens nach außenmuß ein eiserner Haken angebracht seyn, welcher inein Paar Federn eingreift, sobald der hintere Theilder Maschine von dem Führer in die Höhe gehobenwird. UebrigenS ruht der Saamenkasten auf eiser-nen Zapfen, die in Klammern oder Haspen stehen.Unter dem Ende desselben, welches dem kleinen Stirn-rads am nächsten ist, muß ein Hebebaum angebracht