Band 
Vierter Theil. R-Schrau.
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Sah aufrichten

Sattel der Stangcnkünste, ist «in StückHolz mir einem Loch« IN der Mitte, durch weichesmau eine Spindel steckt. Ein solcher Sattel mitdem darauf liegenden Gestänge ist um die Spindelbeweglich; s. Stangenkunst. .

Sattelbalken, Sattelbäume, Sattelhök-zer, Sät l elständer, stnd die Balken, welche denSattel der Windmühle bilden; s. Satcel undWindmühle.

Sattelhölzer, s. Sattelbakken.

Sattelriegel, sind die Riegel, welche zur Ver-bindung der Sattelbalkcn dienen; s. Wind-mühte.

Sattelständer, s. Satcelbalken.

Satz, Kunst sah, Pumpensah, auch Saug-sah, Hebe sah, Hubsatz. So nennt man in dcrBergmannssprache die Säugpumpen, welche sonstPumpen schlechthin heißen. Man theilt die Satzein niedrige Sätze und in hohe Sätze ein.Wenn nämlich die Pumpe gleich über dem Kolben-röhre ausgießt, so ist sie ein sogenannter niedrigerSah. Befindet sich aber über Hem Kolbenrohrenoch ein Aufsatzrohr oder mehr Aufsahröhren, durchwelche das Wasser in die Höhe geschaft werden muß,so ist die Pumpe ein sogenannter hoher Sah; s.auch Pumpe (Thl. III. S. 425). Die zweckmä-ßigste Einrichtung dieser Sätze lehren die ArtikelPumpe und Saugwerke.

Satz aust'l'ckten, heißt den neu angelegten oderneu geliederken Kunstsatz dahin bringen, daß er wie-der Wasser hebt. Man gießt von oben hinein Was-ser in die Aufsatzröhre», und sucht dadurch zu be-wirken, daß der Satz unten wieder Wasser ansaugt.