Band 
Vierter Theil. R-Schrau.
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4i4 Schneidezeug

wenn viele Kreise auf der Scheibe stehen, bis auf366 erstrecken können. Wenn nun das einzuschnei-dende Rad ebenfalls concentrisch mir den Kreisen überder Scheibe befestigt ist, und mit derselben sich zu-gleich um den Mittelpunkt drehe, so wird es stets umeinen eben so großen Theil seines Umfangs herum-gehen, als die Scheibe um den ihrigen.

Gesetzt, man wollte dem Rade 48 Zahne geben.Man suche zuerst auf der Scheibe einen Kreis aus,der in 48 gleiche Theile getheilt ist. Wenn mannun die Scheibe ^jedes Mal um den 48sten Theilherumdrehte, so würde sich das Rad um einen ebenso großen Theil seines Umfangs herumbewegen. Könn-te man dann das Rad nach jedesmaligem Herum-schieben um eine Abtheilung oder um den 48stenTheil des ganzen Kreises unbeweglich fest stellen, sowürde man durch Anbringung eines E i n fch n e i d e r ä d -chenS neben dem Rade, welches sich unverrückr umseine Achse dreht, von einer Abtheilung zur anderneine Vertiefung in das Rad einzufchneiden im Standeseyn. Und wenn man die Scheibe ein Mal her-umgedreht hätte, so würde man 48 Vertiefungen und48 Zähne am Rade haben.

Ein jeder Theilungspunkt der Kreise auf dermessingenen Scheibe ist in daö Metall geschlagen,damit man eine Spihe hineinsehen könne. Außer-halb der Scheibe ist ein stählerner Stab, etwas län-ger als der Halbmesser der Scheibe und etwas überderselben erhaben, befestigt. Er kann sich nach derRichtung des Halbmessers der Scheibe auf derselbenhin und her bewegen. Auf diesem Stäbe laßt sichauch eine Hülse mit einer Spitze, die bis auf dieScheibe reicht, hin und her schieben, und mittelst ei-ner Schraube an jeder beliebigen Stelle fest stellen.Diese Hülse mir dem Stäbe und der Spitze wirdder Führer, Alidade genannt. Auf der Scheibeist ein Halbmesser gezogen, und von da gehen alle