Band 
Vierter Theil. R-Schrau.
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Schöpftader

3, Es sind von Außen an Nageln des Radesbewegliche Kasten angebracht. Diese schöpfensich unter dem Wasser in C Fig. 2. Taf. VII.von selbst voll. Bey weiterer Umdrehung desRades hangen sie ihrer Schwere wegen ver-tikal, wie bey D. Kommen sie aber in A,so werfen sie sich über. ein in E hervorragen-des starkes Holz; dadurch gerathen sie ineine horizontale Lage, und dann schütten siedas Wasser in das Gerinne F G aus.

4. An der Stirn des Rades befinden sich, stattder Kasten, Eimer, welche sich auf eben dieArt voll schöpfen, und das Wasser oben aus«gießen.

Zu denjenigen Schöpfradern, welche tas Wasseran der Achse ausgießen, gehört das Tympanumder Alten, welches Fig. 4. Taf. VII abgebildet ist.

Ein großer hohler Cylinder ALLO, in Formeines Rades, ist durch breterne Zwischenwände invier oder mehr gleiche Theile getheilt. An der Seitebefindet sich, gleichsam als Welle, ein kleinerer, abereden so abgetheilter Cylinder EFGH. I, si der Ab-theilung des großen Cylinders sind oben in KN Löcherangebracht In den damit verbundenen ^.bchenun-gen des kleinen Cylinders sitzen diese Löch-r i» Lund in P. Mit dem untern Theile steht das Tym-panum im Wasser. Wenn nun umgedreht wird,und das Loch N durchs Wasser geht, so schöpft dieeine Abtheilung des Tympanums das Wasser ein.Eben diese Oeffnung kommt bey fortdauernder Um-drehung bald oben in K zu stehen. Alsdann fälltdas Wassr vermöge feiner Schwere in den Ncben-cylinder, und fließt durch die Oeffnung L ttj ein da-vor liegendes Gerinne IM.

Nur selten macht man heutiges Tages von die-sem Tympanum Gebrauch, theils weil das Waflerdadurch nicht hoch emporgehoben werden kann, theils

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