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Schraube
große bewegende Kraft (wie z. B. bey den Pressenin Papiermühlen, wo viele Menschen den Ziehbeugclumdrehen müssen, wenn man die bewegende Kraftnicht von dem Wasser hernimmt; s. Wasser presse);sie sind ferner im Großen sehr kostbar, und müssenaußerdem bey hinreichender Festigkeit sehr genau undgleichförmig ausgearbeitet seyn, weil man sonst Gefahrläuft, daß diejenigen Theile, welche den ganzen Druckauszustehen haben, abspringen.
Um die Schraubengänge zu schonen, verfertigtman bisweilen Schrauben mit doppelten Gän-gen. Hier ist nämlich auf der halben Weite desersten Ganges noch ein zweyter um die Spindel ge-führt. Dieß kann geschehe»,! wenn die Weite derGänge groß und Platz dazu vorhanden ist, wie beyden Schrauben der Druckerpressen. Eine solcheSchraube vermag zwar nicht mehr alö eine anderemit einfachem Gange; aber ihre Gänge tragen nurhalb so vielen Druck. Mehrere Schrauben mit ein-ander zu verbinden, um dadurch die Wirkung zuverstärken, ist nicht anzurathen. Denn würde nureine im geringsten mehr angezogen, als die übrigen,so bekäme auch diese ganz allein die Last zu tragenoder den Widerstand zu überwinden. Daher sinddie Vorschläge des Leupold, Obelisken und andereähnliche schwere Lasten durch eine Menge Schraubenaufzurichten, in der Ausführung unmöglich.
Wenn die Schraube mit andern Rüstzeugen ver-bunden wird, so entstehen immer zusammenge-setzte Hebzeuge daraus, die man nach ihren Thei-len berechnen kann. Solche zusammengesetzte Heb-zeuge sind schon die Pressen, welche einen Hebelzugesellt erhalten haben. Oft aber läßt man auchdie Schraube in ein Stirnrad eingreifen; alsdannkann sie nicht, wie die gemeine Schraube, nur bisauf einen gewissen Punkt, sondern ohne Ende fort-gedreht werden, weil die Zähne des Rades immer