Cchussermühken 7
m a schinen, der hohle stählerne Kegel oder Drucker ge.nannt, womit man die Münzschroten (die Schröklinge)auSschneidet.
Schußbret, s. Schutzbret.
Schußbrücke, s. Schußgermne.
Schußeisen, s. Schußbolzen.
Schüssel. Dieses Wort ist beim Mafchknenwe«fen mit Pfanne gleichbedeutend; f. Pfanne.
Schussermühlen, Steinmühlen, Ren nel.mü hlen. Diese Mühlen, worauf die Knicker oderSpielkügelchen verfertigt werden, haben eine ähnlicheEinrichtung, wie die Perlgraupenmühlen. Daman auf denselben größtcntheils marmorne Kügelchenmacht, so nennt man sie auch oft Marmelmühlen,Marmelsieinmühlen.
An der Welle eines Wasserrades sitzt ein Kamm-rad, welches in einen Trilling greift, der einen rundenMühlstein herumtreibt. In diesem Mühlsteine sindconcentrische Rinnen oder Furchen befindlich, in welchelauter viereckige Stückchen Steine, die durch Hammer-zugerichtet worden waren, rvohl zwey bis drey huiidertan derZahl, hineingelegt werden. Ueber den Mühlstein>md über die Steinstückchen kömmt ein eichener runderKlotz in Form eines Mühlsteins fest zu liegen, und zwarso,, daß er sich nicht mit herumbewcgen kann. Wennnun der eigentliche Mühlstein in Bewegung ist , so wer-den die in den Rinnen laufenden und zwischen dem Klotzehinrennenden Steinstückchen rund abgeschlissen und inlauter Kugeln venvandell.
Der Klotz sitzt an einem einarmigen Hebel fest,welcher aus drey Stücken Bauholz besteht. Er drehtsich um einen quer eingeschlagenen eisernen Bolzen zwi-scher» zwey aufrecht stehenden Säulen. Auf diese Artkann der eichene Klotz, beim Einlegen und Herauöneh-