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Siebwerk
5. Siebwerke oder Räterwerke, Räder«werke, Retterwerke, zum Durchsie«ben des gepochten Schliches ineinem Pochwerke. Die Pochwelle ent«hält hinter den Stampfen einen Kranz mit12 Stück Däumlingen, die einer nach demandern eine andere Welle vermöge eines Hebe«Zapfens umdrehen. Ein Hebe- oder Schiebe,arm dieser zweyten Welle ergreift bey der Be«wegung der Maschine den Däumling derRäderstange oder Siebstange, wor-an das Räter , Räder oder Sieb aufge-hängt ist. Dies wird nun vielfältig bewegtund gerüttelt, so daß der Schlich durch die Lö-cher deö Siebes in den Kasten fallen muß, derdas Sieb umgiebt. Das zurückbleibende grobeErz fällt vorn an dem offenen Ende heraus,und wird wieder unter die Pochstempel gebracht.
ve Camus, Traite des forces mouvantes.Paris 1724. 8- Hierin ist eine Maschine zum Sichtendes Sandes beschrieben.
Machines et Inventions, approuvées par l’Aca-démie roy. des sciences. Toni. II. Paris 1755. 1 .p. - 83 - Machine pour faire jouer à la foi.s plufieurstamis, inventée par M. d e Camus.
A sixnaonths tour trough de North of England etc.Voi. III. London 1770. 8- S. 276 f. EineEiebma.'fchine zu Sand, um ihn, zmn Maucrwerke bey demBridgwaterfchen Kanalbau, von Steinen zu reinigen.
Atti della società patriotica di Milano etc. Voi.II. Milano 1739. 4. S. 2Z7. Eine Siebmaschine zuErde.
Repertory of Arts and Manufactures etc. Voi. IV.London 1796. Z. S. 137 s. Hefcription and use ofa Machine sor clearing land from stones and sor liftingfandorgravel, invented by Peter Francis Ponti
(Dieser Literatur « Beytrag gehört eigentlich mirden Sand. oder Grandsiebmaschinen zu. Die Literaturzu den übrigen Siebwerien findet^ian unter den Arti.