Band 
Fünfter Theil. Schra-Z.
Seite
89
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Spinnmaschine 8y

Diese stecken an der vordern Seite bet takten, durchwelche der zweyte Absatz geht. Jeder Lauser ist genauunter seiner Scidenrolle angebracht, und besteht aus ei-ner hölzernen i Zoll großen Scheibe, woran vorn einekleine hohle Rühre und hinten eine Spur für die Schnursich befindet. Der durchbohrte Läufer steckt auf einemgleichfalls hohlen eisernen Stifte, aber so, daß er aufdieser eisernen Röhre herumlaufen kann. Sie ist etwaslänger als der Läufer, damit man sie so in ein Loch derLatte zu stecken im Stande sey.

Auf der vordern hölzernen Röhre jedes Läufers sitztnun die kleine Rolle, welche mit Lahn angefüllt ist, undden Lahn eigentlich auf die seidenen Fäden leitet, umdie der Läufer ihn dann umwickelt. Schrauben undSchieber dienen zur gehörigen Spannung dieser Theile.

Auf der Kante des untersten Absatzes ruht wiedereine Glasröhre von der Länge des Gestelles, und unterdieser Glasröhre sind in einem Brete so viele Einschnitteangebracht, als es Rollen giebt, hier nämlich l 6. Mannennt sie Gänge. Seidcnrollen, Läufer und Gängewüsten in einer geraden Linie unter einander stehen. Injedem Gange läuft eine Rolle, welche Leiter heißt;folglich sind auch ist Leiter da. Die Leiter, durchSchnüren verbunden, sind eigentlich Spuhlen, um wel-che der Gold-und Silberfaden sich wickelt, nachdem ermit den Seidenfäden verbunden worden war«

Die Bewegung aller drey Arten von Rollen gehtnun auf folgende Art von statten. Auf dem vordernEnde einer unter der untern Glasröhre sich drehendenWelle sitzt eine Kurbel, und aufdem hindern Ende läuftaußerhalb dem Gestelle ein großes Schneckenrad von z4Fuß im Durchmesser. Mitten zwischen dem Gestelleliegt auf derselben Welle die große Schnecke, welchedie Gestalt eines abgekürzten Kegels hat. Die Schnek«kcngänge sind aber nicht schraubenartig, sondern laufenmit einander parallel. Ein Seil ist um die Schneckegewunden. Dieses Seil bewegt ein kleines Schnecken«