Band 
Fünfter Theil. Schra-Z.
Seite
111
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Springbrunnen iti

i) Springbrunnen , die blos durch das Ge-wicht oder den Fall des Wassers wirksamsind.

- 2) Springbrunnen, welche durch die Ela-

sticität der zusammengepreßten Luft dasWasser in die Höhe treiben. -g) Springbrunnen, welche ihre Wirkungder Wärme und der dadurch verursach-ten Ausdehnung der Luft verdanken.

Gesetzt, es sey mit dem Wasserbehälter a b cdFig. 3 Taf. II. Die Fallrohre « f g h k verbunden,und vertikal aufwärts gebogen (oder auch unten mit ei,ncr horizontalen Lcuröhre versehen, anderen Endemie-der eine kurze vertikale Springröhre sitze), so würdeaus der Oeffnunz k, wenn sie in Vergleich mit derWeite der ganzen Röhre enge ist, das Wasser nach hy-drostatischen Gründen bis zur horizontalen Oberstäches d des Wassers in dem Behälter emporspringemDenn nach eben den Gründen der Hydrostatik wür-de das Wasser in der Röhre K k g e st i e g c n seyn, wenndiese Röhre bis an die Oberfläche des Wassers a d indem Behälter hinaufgereicht hätte.

In der Natur kann nun aber das Wasser, welchesaus der Sprungöffnung in die Höhe springt, nichtganz die senkrechte Höhe erreichen, von welcher es ausdem Behälter herabgckommen ist, weil verschiedeneHindernisse es davon abhalten. Denn i) ist um denherausschießenden Wasserkörper (den Wasserstrahl)herum kein fester Körper, der die flüssigen Theilezusammenhält, mithin können diese bey einer gewissenHöhe, wo die hinauftreibende Gewalt schon etwas nach-gelassen hat, ihrer leichten Vcrschicbbarkeit an einanderfolgen, und zur Seite Hinabrollen; 2) wegen der ab-nehmenden Geschwindigkeit der steigenden Wassertheil-chen werden die folgenden immer etwas aufgehalten,so wie bey der Erreichung der größten Höhe sie wegendee Bestrebens senkrecht herabzufallen die untrr ihnen