Band 
Fünfter Theil. Schra-Z.
Seite
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Stampfmühlen

k. Hirfestcampfmühlen.

l . Getraivcstampfmühlen.

m. Erdstaonpfmaschine.

2) Unter de«r «Stampfmühlen mit Häm-mern oder Schlägeln:

a. Hammermühlcn, Hammerwerke.

ì>. Hammierpochwerke, Hammerpochmühlen.

c. Hamm erwalkmühlcn.

d. Papiermühlen.

e. Drefchmühlen.

Alle diese verschiedenen Arten von Stampfmühlenkommen in eignen Artikeln meines Werks vor. Hierwerde ich nur von Stampfmühlen im Allgemeinen reden.

Die eigentlichen Stampfmühlen (mit Stampfern)haben insgesammt folgende Einrichtung mit einandergemein. Der Stampfer (Stempel, Stößel)ist ein parallelepipcdisches lothrecht stehendes Holz Fig. 4.Taf. II. Durch dieses Holz ist eine dicke Latte I) K,die Hebelatte, hindurch gesteckt. Nahe dabey liegtein Wellbaum HO, welchen man Daumenwellenennt, weil auf seiner runden Fläche Hebe bäumen,Däumlinge, Wel lfü ße festsitzen, welche bey Um-wäljung des Wellbaums die Hebelatten ergreifen, siemit den Stampfern emporheben, und dann bald dar-auf wieder fallen lasten.

Oben und unten gehen die Stampfer zwischen denhorizontalen Hölzern M m und N n. Diese werdenLeitungen oder Scheidelatten genannt, und ha-ben den Zweck, die Stampfer stets in lothrechter Lagezu erhalten. An der Daumenwelle sitzt gemeiniglich einTrilling fest. In diesen Trilling greift ein Stirnradein, das wieder an einer besondern Welle angebracht ist,an welcher zugleich das Hauptrad, z. B. das Master-rad, sich befindet.

Da die Stampfer bestimmt sind, durch ihrenFall irgend einen Stoff zu zermalmen, oder doch mitGewalr in einen andern Zustand zu versetzen, so kömmtV. Lhcil. I