2gi Wälzende Reibung
seS, wie bey gewissen Arten von Dreschmaschi-nen und Boke- oder Flachömühlen.
7. Walzen zur Leitung der Seile,und zur Verminderung der Friktion,statt der Rollen. Diese Walzen haben dünne Za-pfen, die in harten Pfannen laufen; s. auch Welle.
8. Walzen in Spieluhren. Diese ent-halten die Stifte, welche nach den Noten eingesetztsind. Sie sehen diejenigen Theile in Bewrgung,welche harmonische Töne von sich geben und Liederspielen sollen«
Außerdem kömmt die Anwendung der Walzennoch bey so manchen andern Maschinen vor, daß ich sieunmöglich alle hier aufzählen kann. —
Machines et Inventions , approuvées par l’Acad.r07. des sciences à Paris. Tom. III. Paris , 17ZZ. 4 .S. 7 f. Traineau de nouvelle construction, inventòpar M. d’Herraand, avec un moyen de diminuerles frottemens dans les machines.
J. T. Defaguliers, Course of experimentalphilosophy. Voi. 1 . London , 1745. 4. p. 57 f.
K. Chr. Längsdorf, Grundlehren der mecha-nischen Wissenschaften. Erlangen , 1802.8. S- 358 f*
B. F. W e ber ' s ökonomischer Gammler. Leipzig ,I 8 oz. Z. St. 7. — Von Ackerwalzen.
Walzeneisen, nennt man ein zur festen Achseeiner Rolle bestimmtes Eisen, welches, so weit es inder Scheibe steckt, viereckig, an den Enden aber cy«lyndrisch ist; statt daß der Bolzen blos aus einemrunden Nagel besteht.
Wälzende Reibung, Wälzende Wehung,Drehende Reibung, Rollende Reibung.Mit diesen Namen bezeichnet man diejenige Art vonReibung eines Körpers, welche entsteht, wenn immerandere und andere Stellen des Körpers eine Flache be-rühren, d. h. wenn der Körper über einer Fläche hin-